„Anschlag“ auf Bär: Vandalenakt in Silvesternacht. In der Silvesternacht haben Unbekannte auf Windens Terrain gewütet, das Wahrzeichen befand sich inmitten des Tatorts.

Von Bettina Deutsch. Erstellt am 10. Januar 2018 (09:21)
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Vandalen bei Wahrzeichen. Wegen der Zerstörungen am Windener Rastplatz wird nun ermittelt. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.
zVg

In der Leithagemeinde haben es Unbekannte in der Silvesternacht zu weit getrieben und im Rahmen einer Verwüstungsaktion das Wahrzeichen der Ortschaft, den Windener Bären beschädigt.

Spur der Verwüstung

„In der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Jänner wurden im Kreuzungsbereich der Franz Liszt-Straße und Bergäckerstraße sowie in der Feldgasse Vandalenakte verübt“, erzählt Bürgermeister Erwin Preiner fassungslos.

Die Täter hinterließen eine Spur der Verwüstung: Mittels Feuerwerksböllern wurden mitten im Ort Papierkörbe gesprengt, deren Einzelteile im Umfeld von rund 50 Metern aufgefunden wurden. Auf dem Rastplatz des Jubiläumsradweges Richtung Breitenbrunn wurden die Zerstörungsaktionen fortgesetzt.

Auf Verankerung gerissen

Sogar vor der Bärenstatue, dem geschätzten Wahrzeichen der Windener, wurde nicht Halt gemacht. „Der Bär wurde aus der Verankerung gerissen und danach achtlos liegen gelassen“, so der Ortschef.

Erst an Neujahr - tags darauf - wurde das Ausmaß der Beschädigungen nach und nach sichtbar: Auch Verkehrsschilder wurden von den Silvester-Vandalen nicht verschont, sondern mutwillig umgeworfen.

Anzeige erstattet

Laut Preiner wurde Anzeige bei der Polizei erstattet. „Ich hoffe, die Übeltäter werden rasch gefunden. Unser Bär wurde vorerst in Verwahrung genommen“, berichtet der Bürgermeister.