Kreisverkehr auf B50: Baustart im September

Erstellt am 18. August 2022 | 05:42
Lesezeit: 3 Min
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Windens Bürgermeister Erwin Preiner mit seinem Breitenbrunner Amtskollegen Helmut Hareter und dem Plan für den neuen Kreisverkehr.
Foto: zVg
Nach langjährigen Diskussionen ist es nun fix: Zwischen Winden am See und Breitenbrunn wird an der B50 bei der Kreuzung Richtung Kaisersteinbruch ein Kreisverkehr gebaut.
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Wer schon einmal von Kaisersteinbruch aus kommend an der Kreuzung zur B50 zwischen Breitenbrunn und Winden auf eine Lücke warten musste, kennt die Problematik.

Unterwegs sind auf dieser Hauptverkehrsader des Nordburgenlands auch viele LKW und gerade in den Sommermonaten zahlreiche Motorradfahrer, dazu durfte im Kreuzungsbereich bisher 100 km/h gefahren werden. „Hier kommt es regelmäßig zu gefährlichen Situationen und ,Beinahe-Unfällen’“, schildert Breitenbrunns Bürgermeister Helmut Hareter.

Dass hier Handlungsbedarf herrscht, betonten die Anrainergemeinden schon seit Jahren und forderten Lösungen von Landesseite. Die Gemeinde Winden am See hat bereits Ende 2020 einen Grundsatzbeschluss für den Bau eines Kreisverkehrs gefasst und ein Ansuchen an die Burgenländische Landesregierung gestellt.

Baustart im September

Nun liegt ein fertiger Plan am Tisch, dieser wurde von Bürgermeister Erwin Preiner und seinem Breitenbrunner Amtskollegen am Montag präsentiert. Geplant ist ein Kreisverkehr, der künftig brenzliche Situationen und Hupkonzerte verhindern soll.

Genau an der Bezirksgrenze starten im September die Bauarbeiten. „Aller höchste Eisenbahn!“, findet Hareter und lobt die Pläne als „eine super Sache“.

Der Kreisverkehr sei eine bessere Lösung als eine Ampel. Diese würde nämlich den Verkehr in Blöcken abfertigen, die Autos kämen dann in Kolonnen in die Gemeinden. Die nun gefundene Lösung sorge dagegen für fließenden Verkehr. Zudem sei die Verbindung des oberen Radweges an der Kaisersteinbruchstraße und dem unteren Richtung See deutlich besser möglich.

Während der Bauarbeiten werden Umleitungsstraßen eingerichtet.

Eine Million Euro für Verkehrssicherheit

„Ganz ohne Einschränkungen für den Verkehr geht es natürlich nicht, dort darf dann nur 30 oder 50 gefahren werden“, so Hareter. Bis zum Wintereinbruch sollen die Hauptarbeiten aber abgeschlossen sein, die Kosten sollen sich auf eine Million Euro belaufen.

Das Kunigunde-Marterl muss für den Kreisverkehr versetzt werden, soll aber jedenfalls erhalten und im Zuge der Arbeiten auch gleich saniert werden.

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