Teresa Kirchmayer: Kittseerin holt Gender-Stipendium

Erstellt am 31. März 2022 | 05:37
Lesezeit: 2 Min
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Karina Ringhofer, Hauptreferatsleiterin Gesellschaft, mit Teresa Kirchmayer (Bachelorarbeit FH Burgenland), Janine Reisner (Masterarbeit FH Burgenland), Bianca Nastl (Bachelorarbeit FH Burgenland) und Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf.
Foto: LMS Burgenland
Bachelorarbeit: Kirchmayer beschäftigte sich mit Stereotypen in Bilderbüchern.
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Bereits zum zweiten Mal vergab das Land Burgenland einen Förderpreis für Bachelor- beziehungsweise Masterarbeiten, die sich mit feministischen Ansätzen beschäftigen. Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf würdigte am Dienstag die Preisträgerinnen und deren herausragende Arbeiten im Landtagssitzungssaal in Eisenstadt. Sie betonte „wie wesentlich es ist, erfolgreiche Burgenländerinnen sichtbar“ zu machen.

Den 2. Preis, dotiert mit 1.000 Euro, erhielt Teresa Kirchmayer aus Kittsee für ihre Bachelorarbeit „Die stereotype Darstellung der Frau in aktuellen deutschsprachigen Bilderbüchern von 2010 bis 2020“ im Studiengang „Information, Medien und Kommunikation“ der FH Burgenland. Sie beleuchtet das Thema weibliche Stereotype in aktuellen Kinderbüchern. Schon von klein auf begleiten uns Geschlechter-Stereotype und beeinflussen unser Denken und Handeln. Bilderbücher nehmen hier eine entscheidende Rolle ein.

„Umso wichtiger sind solche wissenschaftlichen Arbeiten - wie diese. Denn sie machen uns diese Thematik bewusst und führen uns vor Augen, dass es hier noch viel zu tun gibt“ Jury zur Auszeichnung

Während sich bereits in der Vergangenheit Forscherinnen und Forscher mit dem Thema auseinandergesetzt hatten, unterzog Kirchmayer in ihrer Arbeit nun die Darstellung von Frauen in aktuellen deutschsprachigen Bilderbüchern einer genaueren Analyse. Ein Blick auf ihre Ergebnisse ist ernüchternd: Nach wie vor sind stereotype Darstellungen vorherrschend und nur in einigen wenigen Bereichen Lockerungen dieser Stereotype festzustellen. „Umso wichtiger sind solche wissenschaftlichen Arbeiten - wie diese. Denn sie machen uns diese Thematik bewusst und führen uns vor Augen, dass es hier noch viel zu tun gibt“, so die Jury.

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