Weidener Jungflorianis: Üben steht klar im Vordergrund. Die Betreuer der Jugendfeuerwehr Weiden am See, Roman Wachtler und Vanessa Bitter, mache die Truppe fit für jeden Wettkampf: Üben steht klar im Vordergrund.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 21. Oktober 2016 (12:15)
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Übung macht den Meister. Die Weidener Jungflorianis beim Retten eines „Verletzten“ beim heurigen 24-Stundentag.
FF Weiden am See

Bei den Weidener Jungflorianis ist alles klar organisiert: Es gibt einen jährlichen Ausbildungsplan, auf diese ist jede Aktivität zu finden, die in diesem Zeitraum stattfindet.

Zum Ablauf berichten Feuerwehrjugendleiter Roman Wachtler und Feuerwehrjugendbetreuerin Vanessa Bitter: „Wir treffen uns 2 mal in der Woche, Montag und Freitag. Ab der ersten Jugendstunde im Jahr wird den Jugendlichen das Feuerwehrwesen von uns näher gebracht.“

Mitte März findet dann der Wissenstest statt, bei dem dieses Wissen getestet wird. Die Teilnahme für den Wissenstest wird erst dann freigegeben, wenn der bzw. die Jugendliche/r die interne Vorprüfung bestanden hat.

In Osterferien findet Trainingslager statt

Von April bis Juli wird für die Feuerwehrjugendleistungsbewerbe trainiert. In den Osterferien findet dazu ein Trainingslager von fünf Tagen statt. „Dabei trainieren wir in der Früh und am Abend und es wird im Feuerwehrhaus übernachtet“, sagen Wachtler und Bitter.

Kurz vorm Landesbewerb Anfang Juli wird dann dreimal pro Woche und öfter trainiert. „Sollten wir uns dann auch noch für den Bundesbewerb qualifizieren, wird jedes zweite Jahr bis Ende August trainiert“, betonen die beiden.

Damit es für die Jugendlichen auch eine Belohnung für die Teilnahme an den Übungen gibt, dürfen sie danach beim 24 Stundentag teilnehmen. Dazu müssen sie vorher eine Prüfung machen, bei der abgefragt wird, wo sich welche Geräte in den Fahrzeugen befinden. An diesem 24 Stundentag werden zusätzlich zu Schulungen und Übungen, realitätsnahe „Einsätze“ geübt.

"Darauf sind wir sehr stolz"

Auch der Bewerb für das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold findet im Oktober statt. Dies ist ein Einzelbewerb für die Jugendlichen, die kurz vor dem Aktivstand stehen. „Man kann diesen auch als Feuerwehrjugendmatura bezeichnen. Insgesamt nehmen wir jährlich an zehn Bewerben teil“, erzählen die Jugendfeuerwehrbetreuer.

Die wichtigsten sind der Bezirksbewerb, der Landesbewerb und der Bundesbewerb, der alle zwei Jahre stattfindet. „An letzterem haben wir bereits fünfmal teilgenommen (2004, 2010, 2012, 2014, 2016). Darauf sind wir sehr stolz, da man sich dafür qualifizieren muss“,betonen Wachtler und Bitter.

Als größten Wunsch nennen die beiden die Sanierung und Verbesserung ihrer Trainingsbahn. Dazu zählt die Ausstattung mit einem Kunstrasen, da durch das viele Training der Rasen immer wieder kaputt wird.

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