Zwei Granatenfunde an einem Tag. Eine 41-jährige Eisenstädterin hat am Dienstag eine Panzergranate, die ihr Sohn bereits im Sommer 2015 gefunden und seither in der Garage versteckt hatte, zur Polizei gebracht. Am Mittwoch wurde in Zurndorf (Bezirk Neusiedl) ebenfalls ein derartiges Kriegsrelikt gefunden.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 02. März 2016 (10:15)
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Nach der Übergabe durch die 41-Jährige Frau wurde die betroffene Inspektion in Eisenstadt sicherheitshalber für den Personen- und Parteienverkehr gesperrt, berichtete die Landespolizeidirektion.

Warnung der Polizei und weiterer Fund in Zurndorf

Ihr Sohn hatte der Frau erst jetzt von dem Fund erzählt, den er seit vorigem Sommer in der Garage aufbewahrt hatte, teilte die Exekutive mit. Der Entminungsdienst sprengte die 7,5 Zentimeter-Granate in einer Sandgrube in Eisenstadt. Die Sprengung verlief ohne Zwischenfälle.

Die Polizei warnte einmal mehr eindringlich davor, derartige Gegenstände zu berühren oder sie mitzunehmen. Die meisten seien noch in scharfem Zustand, hieß es.

Mittwochnachmittag gab es im Bezirk Neusiedl am See schon den nächsten brisanten Fund: In Zurndorf hatten Gemeindearbeiter Bäume gefällt und die Wurzeln gefräst. Dabei kam eine vermutlich ebenfalls aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Granate zum Vorschein. Auch hier wurde der Entminungsdienst verständigt.