Abwasserverband Mittleres Burgenland feiert Jubiläum. Am 20. September findet anlässlich des Jubiläums von 8 bis 12 Uhr ein Tag der offenen Tür statt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 19. September 2019 (03:23)
Grabner
Laden alle Interessierten zum Tag der offenen Tür. Die Obleute Erich Trummer (2.v.l.) und Hannes Igler (2.v.r.) sowie die Betriebsleiter Manfred Fuchs (r.) und Gerhard Bauer (l.) freuen sich am 20. September auf viele Besucher.  

Über 65 Kilometer Verbandskanal entsorgt der Abwasserverband Mittleres Burgenland die Abwässer von rund 26.000 Bewohnern in 19 Mitgliedsgemeinden mit 26 Ortsteilen.

„Wir wirken grenzüberschreitend als Verband“, meint Obmann Erich Trummer. Denn auch die niederösterreichischen Gemeinden Schwarzenbach und Wiesmath gehören zum Verband, der 1969 von Kobersdorf, Weppersdorf, Markt St. Martin, Neutal, Kaisersdorf und Stoob gegründet worden war. Später kamen Oberpullendorf, Lackenbach, Sieggraben, Ritzing, Weingraben, Deutschkreutz, Horitschon, Neckenmarkt, Raiding, Lackendorf und Unterfrauenhaid bei. Das anfallende Wasser wird in den Kläranlagen Oberpullendorf und Deutschkreutz gereinigt. „Seit über 18.200 Tagen ist Verlass auf die Leistungen des Verbandes im Sinne der Umwelt und der Bürger“, so Trummer.

Und Obmannstellvertreter Hannes Igler wies darauf hin, dass man über sehr gut ausgebildete Mitarbeiter verfügt, die, wenn etwas passiert, rund um die Uhr erreichbar sind. Als Dienstleistung für die Verbandsgemeinden werden beispielsweise auch Kamerabefahrungen durchgeführt und die Straßen von Split geräumt. Heuer wurden bereits 700.000 Euro in den Fuhrpark investiert. In den kommenden zehn Jahren werden weitere 11 Millionen Euro fließen, um an den Stand der Technik anzupassen, zu sanieren und auszubauen. – der Investitionsplan wurde bereits beschlossen. Gemeinsam mit der ARGE Abwasser Burgenland forciert der Verband außerdem die Kampagne

„Das WC ist kein Mistkübel“. Pro Jahr werden pro Person sechs Kilo Abfall über die Toilette entsorgt, die zu Verstopfungen und Betriebsproblemen im Kanal und der Kläranlage führen. „Das sind 156 Tonnen pro Jahr an Abfällen, die wir irgendwie mit hohem Aufwand wieder herausbringen müssen“, appelliert Trummer. Die Kampagne wird auch Schwerpunkt beim Tag der offenen Tür am 20. September sein.