Kobersdorfer befragte für neues Buch auch Zeitzeugen. Der Kobersdorfer Norbert Pingitzer setzt sich in seinem neuen Werk mit dem Anschluss auseinander.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 30. März 2018 (05:00)
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Übergabe: Norbert Pingitzer überbrachte Elisabeth Pacher Theinburg aus Lutzmannsburg ein Buch. Sie ist die älteste lebende Zeitzeugin und wird im Oktober 100 Jahre alt.
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Im Buch „‚Anschluss‘ 1938 – Burgenland“ hat Norbert Pingitzer aus Kobersdorf den Fokus auf die Zeit von 11. März (dem Anschluss im Burgenland) bis zum 10. April 1938 gelegt und beschäftigt sich auch mit der Vorgeschichte bis ins „Erste Deutsche Reich“.

„Für alle Mühen wurde ich besonders entschädigt durch die Damen und Herren, die ich als Zeitzeugen befragen durfte“, schreibt Pingitzer im Vorwort. So kommen etwa Elisabeth Pacher Theinburg aus Lutzmannsburg und Karl Schießl aus Sieggraben zu Wort. Er selbst sehe sich als Beobachter, die mündige Leserin bzw. der mündige Leser könne sich dann selbst ein Bild machen.

„Im Buch kommen zahlreiche Fotos sowie Zeitungsausschnitte aus Oberpullendorf und dem Bezirk vor, sodass sich jeder Leser ein gutes Bild aus dieser Epoche machen kann“, meint der Autor. Als Abschluss beschäftigt er sich mit dem „Anschluss(mahn)mal“ in Oberschützen. Es dürfe zu diesem Thema nicht unerwähnt bleiben, so Pingitzer.