Calisthenics Park entsteht in Oberpullendorf

Erstellt am 31. Dezember 2021 | 06:00
Lesezeit: 2 Min
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Symbolbild
Foto: Shutterstock/Kzenon
Einstimmiger Beschluss für Umsetzung, Budget wurde mehrheitlich abgesegnet.
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Mit den Stimmen von ÖVP und Grün-Gemeinderat Roland Lehner wurde der Voranschlag 2022 mehrheitlich im Gemeinderat beschlossen. Er weist ein Nettoergebnis (Saldo 0) von -505.800 Euro und einen Geldfluss aus der laufenden Gebarung (Saldo 5) von – 34.500 Euro auf.

Vorhaben für 2022 sind etwa neue Böden und Möbel fürs Gemeindeamt (200.000 Euro), die Erneuerung des Turnsaals in der Mittelschule (61.000 Euro), ein Beamer und eine mobile Tonanlage für den Festsaal, zwei neue Buswartehäuschen, ein öffentliches WC sowie Gestaltungsmaßnahmen am Hauptplatz, ein Hochzeitspavillon bei der Weingartenkapelle (20.000 Euro), die Wegesanierung am Friedhof Oberpullendorf (50.000 Euro) und ein Urnenhain am Friedhof Mitterpullendorf (30.000 Euro) sowie ein Calisthenics Park (120.000 Euro). Abgeleitet wird der Begriff Calistehnics von den griechischen Wörtern kalos („schön“ oder „gut“) und sthenos (Kraft). Calisthenics-Parks umfassen in der Regel Stangen verschiedener Höhe und Position für ein Training, bei dem das eigene Körpergewicht im Mittelpunkt steht. Stationen sollen am Barfußweg, beim Raika-Park und hinter dem Sportplatz entstehen, wobei der Beschluss zur Umsetzung des Calisthenics Park unter Voraussetzung der Förderung durch die Dorferneuerung dann einstimmig erfolgte. Weiters sind im Voranschlag für die Feuerwehr 55.000 Euro vorgesehen – die neue Drehleiter hat sich aufgrund von Lieferverzögerungen auf 2023 verschoben –, für Straßenbau 100.000 Euro sowie 45.000 Euro für ein Elektrofahrzeug bzw. 30.000 Euro für einen Pritschenwagen für den Bauhof.

Die SPÖ stimmte gegen den Voranschlag. „Was ich vermisse ist die Zusammenarbeit und Transparenz“, meinte SPÖ-Vizebürgermeisterin Elisabeth Trummer. Sie hätte sich erhofft, nachdem Bürgermeister Rudolf Geißler 2022 nicht mehr da wäre, dass dieser den Gemeinderat mehr ins Budget einbezieht. Dieser erklärte, dass bei der der Stadtratsitzung Vorschläge beider Parteien in den Voranschlag eingearbeitet worden sind. „Ich würde am liebsten alles reinnehmen, aber es geht nicht, dass man alle Wünsche erfüllen kann, so viel freie Mittel haben wir doch nicht“, so Geißler (ÖVP).

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