Sicherer unterwegs auf S31 im Bezirk Oberpullendorf

Rund 106 Millionen Euro-Investition für Bereich Mattersburg bis Weppersdorf.

Erstellt am 23. Dezember 2021 | 02:36
Lesezeit: 1 Min
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Freude. „Mit der Fertigstellung der Arbeiten auf der S 31 wird nun ein bedeutender Schritt für mehr Verkehrssicherheit getätigt“, so Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner. Mit am Bild ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl.
Foto: BVZ

Der im März 2019 gestartete Sicherheitsausbau auf der S31 zwischen Mattersburg und Weppersdorf/Markt St. Martin ist nun abgeschlossen. Breitere Fahrspuren und die bauliche Trennung der Richtungsfahrbahnen verhindern auf der knapp 23 Kilometer langen Strecke ab sofort Frontalunfälle. Neue Beschleunigungsspuren bei den Parkplätzen anstelle der bisherigen Stopp-Tafeln sorgen für ein sicheres Auffahren. Zusätzliche Pannenbuchten mit modernem Notruf bringen auch im Ereignisfall mehr Sicherheit. Außerdem stehen mit dem Umbau der Parkplätze Kobersdorf und Tschurndorf zu modernen ASFINAG Rastplätzen mit Notruf, Video und WLAN künftig 22 Lkw- und 18 Pkw-Stellplätze zur Verfügung.

Zusätzlich zum Ausbau wurden die bestehenden Fahrbahnen sowie alle Auf- und Abfahrten saniert. Ebenso wurden bestehende Gewässerschutzanlagen saniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht bzw. neue errichtet. Rund 157 Millionen Euro investiert die ASFINAG in eine moderne, leistungsfähige und vor allem sichere S 31 im Bereich Mattersburg bis Weppersdorf. 106 Millionen wurden bereits verbaut. Ende kommenden Jahres soll dann um 51 Millionen Euro der Neubau der Talübergänge bei Sieggraben starten, der voraussichtlich 2026 abgeschlossen sein und dann auch in diesem Bereich für breitere Fahrspuren sorgen wird. Bis die insgesamt vier Brücke fertig sind, stehen bei diesen Talübergängen bergauf zwei Spuren und bergab eine Spur zur Verfügung.

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Damit gewährleistet die ASFINAG Pkw-Lenkern bis zum Vollausbau sichere Überholmöglichkeiten von langsam fahrenden Lkw. „Natürlich ist es unser Bestreben, dass wir auch den Sicherheitsausbau bis Oberpullendorf weiter fortführen. Diesbezüglich sind wir in Verhandlungen“, so Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner.