Steinberg-Dörfl will neue Bauplätze lukrieren. Eine Arbeitsgruppe wurde gebildet, um vorhandene Bauplätze verfügbar zu machen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 03. September 2020 (05:34)
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Nur mehr fünf Gemeindebauplätze pro Ortsteil sind derzeit verfügbar. Im Gemeinderat hat man sich daher Gedanken gemacht, wie man neue Bauplätze generieren kann und hat zu diesem Zweck sogar eine eigene Arbeitsgruppe gebildet, die bereits zwei Mal getagt hat. Außerdem hat man Raumplanungsexperten zugezogen. Bei der Gemeinderatssitzung am Montag referierten Josef Schmidtbauer und Werner Tschirk von der AIR Kommunal & Regionalplanung über Ausgangslage, gesetzliche Rahmenbedingungen und mögliche Maßnahmen wie die mehrmalige Ansprache, die Einladung von Eigentümern zu Veranstaltungen wie Bürgerversammlungen, Grundstückstausch oder die Zusammenarbeit mit Genossenschaften und Maklern. „Es gibt kein Patentrezept, es braucht Hartnäckigkeit und Ausdauer“, so Schmidtbauer.

31 Prozent des Baulandes ungenutzt

31 Prozent der in der Gemeinde als Bauland gewidmeten Fläche ist derzeit nicht genutzt, wobei es einen hohen Anteil an privaten, unbebauten Baugrundstücken gibt, nämlich in etwa 130.

Ein Thema dabei sind laut Experten auch die Kosten. „Durch Widmung und Aufschließung wurden bereits Investitionen von etwa 40 bis 50 Euro pro Quadratmeter getätigt. Außerdem entgehen auch Einnahmen durch Abgaben“, erläuterte Tschirk. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, mindestens 25 bis 30 Bauplätze bis 2025 verfügbar zu machen.