Nikitsch: Mehr Klimaschutz durch Bäume. Die Energie Burgenland setzt mit Bäumen und Sträuchern als natürlichem Erosionsschutz zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen in Windparks.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 30. Oktober 2020 (04:45)
Setzten neue Bäume. Thomas Prachar, Energie Burgenland Windkraft, Rudolf Plasil, Landtagsabgeordneter Roman Kainrath, Bürgermeister Johann Balogh, Klaus Maras, Geschäftsführer Energie Burgenland Windkraft und Bernd Neuner (Kelag-Geschäftsführer Windpark Nikitsch GmbH).
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Die Energie Burgenland legt großen Wert darauf, natürlichen Lebensraum zu schaffen und zu schützen. Für noch mehr Klimaschutz wurden in der Vorwoche im Windpark Nikitsch auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern Bäume und Sträucher gepflanzt. In Kooperation mit dem Landesforstgarten entsteht hier bis Ende des Jahres auf einer Länge von 350 Metern ein Wind- und Sichtschutzgürtel aus unterschiedlichen Wildobstarten, heimischen Sträuchern und Bäumen. Diese sollen künftig einen neuen Lebensraum für Flora und Fauna bilden. Je rund 1.000 Sträucher und Bäume werden in mehreren Reihen verpflanzt. „Im Einklang mit der Natur und der Bevölkerung 100 Prozent Ökoenergie liefern zu können, ist unser erklärtes Ziel. Wir setzen in unseren Windparks zahlreiche Naturschutzmaßnahmen, die weit über den vorgeschriebenen Grad hinausgehen“, betont Energie Burgenland Windkraft Geschäftsführer Klaus Maras.

Auch Bürgermeister Johann Balogh freut sich über den neuen Grüngürtel: „Hier entsteht nicht nur neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen, der Sichtschutzgürtel beschert unserer Bevölkerung auch ein neues, sehr naturnahes Landschaftsbild.“

Der Schutz von landwirtschaftlichen Böden gegen die Erosion trägt zur Sicherung und Erhaltung der nicht vermehrbaren und sich nur über Generationen neu bildenden Ressource Boden bei. Wind- und Bodenschutzanlagen wie im Windpark Nikitsch sorgen für eine Verbesserung des Kleinklimas. Dadurch werden Verdunstungsverluste verringert und Temperaturextreme teilweise ausgeglichen. Neben der Schaffung von naturnahem Lebensraum in der Kulturlandschaft sorgen Sicht- und Windschutzgürtel für eine Bremsung der Bodenerosion durch Wind und Wasser.