B61a-Fortführung: Zwei Baustellen in Nähe der Grenze

Das Projekt bei Rattersdorf soll Ende 2019 fertig sein. Bei Deutschkreutz wird auf ungarischem Staatsgebiet gebaut.

Erstellt am 21. November 2018 | 04:18
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Streckenverlauf. Bis Dezember 2019 soll der letzte Abschnitt der B61a bis zur Staatsgrenze fertig sein. Die Arbeiten werden von der Firma Strabag durchgeführt.
Foto: BVZ

Bereits seit Mai laufen die Bauarbeiten für die Fortführung der B 61a Pullendorfer Straße vom bestehenden Kreisverkehr zwischen Mannersdorf und Rattersdorf-Liebing bis zur österreichisch-ungarischen Staatsgrenze. Diese sollen laut Baudirektor Wolfgang Heckenast bis Dezember 2019 fertiggestellt sein. Bisher wurden zum Beispiel zwei Rückhaltebecken sowie Zuleitungen und Umlegungen von diversen Ver- und Entsorgungsleitungen fertiggestellt.

Tagesleistung beträgt 2.500 Kubikmeter

In Arbeit sind derzeit unter anderem Hangsicherungsmaßnahmen, Entwässerungseinrichtungen sowie Bodenverbesserungsmaßnahmen. Auch weitere Bodenabtragungsarbeiten werden derzeit gemacht, die Tagesleistung beträgt etwa 2.500 Kubikmeter, so Heckenast weiter. Bis Oktober wurden im Rahmen der Bauarbeiten ca. 15.600 Kubikmeter Oberboden sowie zirka 121.500 Kubikmeter Boden abgetragen.

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Streckenverlauf. Bis Dezember 2019 soll der letzte Abschnitt der B61a bis zur Staatsgrenze fertig sein. Die Arbeiten werden von der Firma Strabag durchgeführt.
BVZ

Es wurden zirka 1.270 Meter Entwässerungsrohre und 775 Meter Elektrokabel verlegt. Etwa 390 Quadratmeter Betondecke sind entstanden. Zurzeit sind etwa 25 Personen beschäftigt, bisher wurden zirka 1,4 Millionen Euro in Rechnung gestellt. Die Gesamtbaukosten für die Fortführung der B61 a bis zur ungarischen Staatsgrenze betragen vier Millionen Euro.

Eine Baustelle gibt es derzeit auch im Gebiet der Grenze bei Deutschkreutz auf ungarischem Gebiet. Laut Sopronmedia wird von Kophaza eine Schnellstraße in Richtung Csorna gebaut. Von Csorna nach Györ gibt es bereits die Autobahn oder Schnellstraße. Sie wird nur verlängert, um schneller von der Grenze nach Györ zu kommen, heißt es dort auf Anfrage der BVZ.

Es wird aber auch eine Umfahrung Sopron geben, heißt es von Sopronmedia weiter. Hier sei aber noch alles in Schwebe. Ungarn überlege eine Umfahrung in Richtung Fertörakos und dann weiter auf die 84er Straße, die zur Grenze nach Klingenbach führt. Auch über eine Südumfahrung wird nachgedacht, heißt es weiters. Mit dem Bau dieser soll aber frühestens 2020 begonnen werden, der Baubeginn könnte sogar erst im Jahr 2024 sein.