B61a: Start für letzten Abschnitt bis zur Staatsgrenze. Der Startschuss für den letzten Kilometer soll im Mai 2018 fallen, Fertigstellung ist für November 2019 geplant.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 18. April 2018 (05:51)
Land Burgenland/Abteilung 5
Fortführung der B61a: Mit den Arbeiten für das letzte Teilstück der B61 a bis zur Staatsgrenze soll im Mai 2018 begonnen werden. Die Gesamtbaukosten betragen 5,2 Millionen Euro.

Im Burgenländischen Bauprogramm, das in der Vorwoche von Landesrat Hans Peter Doskozil (SPÖ) und Baudirektor Wolfgang Heckenast präsentiert wurde, finden sich für das Mittelburgenland Projekte mit der Summe von 6,6 Millionen Euro ( siehe auch unseren überregionalen Bericht dazu hier und unten).

„Unser Ziel ist es, das Burgenland nachhaltig zu vernetzen und so verkehrssicher wie möglich zu gestalten“, betonte Doskozil.

Verkehrskontrollplätze in beiden Richtungen vorgesehen

Eines der größten Projekte im Bezirk ist die Weiterführung der B61 a von Rattersdorf bis zur Staatsgrenze. Der letzte verbleibende Kilometer wird ab 2018 als grenzüberschreitendes EU-Projekt umgesetzt.

„Die geplante Bauzeit ist von Mai 2018 bis November 2019. Bauherr ist das Land, die Baukosten belaufen sich auf rund 5,2 Millionen Euro“, führte Landesrat Doskozil bei der Präsentation des Bauprogrammes aus. Am Trassenbeginn werden in beiden Fahrtrichtungen Verkehrskontrollplätze vorgesehen, im unmittelbaren Grenzbereich wird ein Umkehrplatz für Fahrzeuge des Straßendienstes situiert.

Bereits seit Juli des vergangenes Jahres laufen die Arbeiten an der Thermenumfahrung in Lutzmannsburg. Die Umfahrungsstraße zweigt von der bestehenden L 225 Lutzmannsburger Straße Richtung Norden ab und verläuft in weiterer Folge auf einem bestehenden Wirtschaftsweg Richtung österreichisch-ungarischer Staatsgrenze.

Dort mündet sie an der Staatsgrenze in eine bestehende Gemeindestraße auf ungarischer Seite ein. Die Umfahrung der Therme Lutzmannsburg hat eine Länge von 1,737 Kilometern und soll bis Juni 2018 fertiggestellt sein.

ÖVP-Landtagsabgeordneter Patrik Fazekas meint zum Bauprogramm, dass einige Baustellen offen bleiben. Notwendig sei aus Sicht der ÖVP etwa der Ausbau der B50 von Oberpullendorf nach Oberwart: „Ein Ausbau in einigen Bereichen auf drei Spuren ist notwendig, um auf dieser Strecke gefahrenlos überholen zu können.“