Bankangestellte steckte Geld ein. Mehr als 43.000 Euro ließ eine Bankmitarbeiterin in die eigene Tasche fließen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 15. Juni 2017 (05:00)
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Für etwas Bares hätte ein Ex-Polizist gern sein Hunde-Erlebnis vergessen – stattdessen setzte es eine Geldstrafe. 
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Eine 32-Jährige aus dem Bezirk veruntreute als Angestellte einer Bank insgesamt 43.820 Euro. Vor Gericht gab sie ihre Straftaten reuig zu.

Schon von April bis Juni 2015 hatte die Frau dem Drang nicht widerstehen können, sich am Bargeld der Kunden zu bedienen. Sie war damals in einer Bankfiliale im Bezirk tätig und ließ beim Befüllen eines automatischen Banktresors 6.600 Euro in die eigene Tasche fließen. Von Juli 2015 bis September 2016 war sie dann in einer anderen Bankfiliale tätig. In diesem Zeitraum steckte die Mitarbeiterin in 64 Angriffen insgesamt 37.220 Euro ein.

"Prekäre finanzielle Lage"

Vor Gericht begründete sie ihre Straftaten mit ihrer nach einer Scheidung prekären finanziellen Lage. Mittlerweile geht sie einer anderen Arbeit nach, bei der sie nicht mit Bargeld zu tun hat. Weil die Angeklagte noch vor Beiziehung der Polizei eine Erklärung unterschrieben hatte, wonach sie alles zugab, kam sie vor Gericht in den Genuss einer Diversion.

„Fast hätte es sich um tätige Reue gehandelt“, erläuterte Richter Wolfgang Rauter. Dazu wäre es aber nötig gewesen, eine Rückzahlung zu vereinbaren. Das sei damals im Gespräch mit dem Ex-Arbeitgeber der Frau unterblieben. Die Angeklagte muss nun den Schaden zur Gänze gutmachen und an den Staat 3.750 Euro Geldbuße zahlen, dann wird das Verfahren eingestellt.