Drei Bürgermeister-Sessel "wanderten", drei Stichwahlen

Aktualisiert am 02. Oktober 2022 | 23:52
Lesezeit: 2 Min
Die SPÖ eroberte die Bürgermeistersessel in Horitschon und Unterrabnitz-Schwendgraben, die ÖVP den in Unterfrauenhaid.
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In drei mittelburgenländischen Gemeinden werden die Wähler am 23. Oktober nochmals zur Wahlurne gebeten, um endgültig ihren Bürgermeister zu bestimmen. So wird es in Deutschkreutz zu einer Stichwahl zwischen ÖVP-Kandidat Andreas Kacsits und SPÖ-Kandidat Jürgen Hofer kommen, in Frankenau-Unterpullendorf matchen sich Angelika Mileder (ÖVP) und Paul Fercsak (SPÖ) ums Ortschef-Amt und in Ritzing müssen sich Jochen Müllner (SPÖ) und Andreas Guzmits (Liste für Ritzing) erneut der Wahl stellen.

Im Bezirksvorort Oberpullendorf wurde der im Jänner vom Gemeinderat mehrheitlich gewählte Johann Heisz (ÖVP) mit 61 Prozent der Stimmen im Bürgermeisteramt bestätigt. 

Nicht nur darüber konnte man sich bei der ÖVP Mittelburgenland freuen, sondern auch über den Gewinn des Bürgermeistersessels in Unterfrauenhaid, den der bisherige Vizebürgermeister Thomas Niklos, der auch ÖVP-Bezirksgeschäftsführer ist, holte. Die SPÖ jubelte über die Rückeroberung des 2017 verloren gegangenen Bürgermeisteramts in Horitschon durch Gerhard Petschowitsch und die Eroberung des Ortschefsessel in der ÖVP-Mehrheitsgemeinde Unterrabnitz-Schwendgraben durch Franz Schiefer.

Die SPÖ stellt im Bezirk insgesamt 274 Gemeinderäte, die ÖVP 193, die FPÖ 3 und die Grünen 4.  Fünfzehn Mandate im Mittelburgenland werden von Vertretern von Bürgerlisten besetzt. Die Liste Klartext Burgenland, die im Bezirk in sechs Gemeinden Kandidaten ins Rennen schickte, konnte kein Mandat erreichen.

Hier geht's zu allen Gemeindeergebnissen im Bezirk Oberpullendorf:

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