Drei Gemeinden wählen nochmals

Der Wahlsonntag hat nur in 25 von 28 mittelburgenländischen Gemeinden ein endgültiges Ergebnis gebracht.

Michaela Grabner
Michaela Grabner Erstellt am 01. Oktober 2017 | 21:16
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Das Burgenland wählt
Das Burgenland wählt
Foto: APA

In Kobersdorf, Lutzmannsburg und Ritzing werden die Wähler am 29.Oktober nochmals zur Urne gebeten, um ihre Ortschefs zu bestimmen. In Kobersdorf kommt es wie schon im Jahr 2012 zu einem Duell zwischen Klaus Schütz von der SPÖ, dem amtierenden Bürgermeister, und Martina Pauer von der ÖVP, die vergangene Periode als Vizebürgermeisterin fungierte.

In Lutzmannsburg tritt der aktuelle Bürgermeister Christian Rohrer von der Aktiven Dorfliste gegen Roman Kainrath von der SPÖ an, den er selbst in der vergangenen Periode zum Ortsvorsteher von Strebersdorf bestellt hatte. In Ritzing  werden Robert Trimmel von der SPÖ und Ernst Horvath von der ÖVP gegeneinander antreten.

Die SPÖ hat im Bezirk insgesamt 253 Mandate, also exakt gleich viele wie nach der Wahl 2012. Die ÖVP hat gegenüber 2012 neun Mandate verloren, was einem Minus von 1,1 Prozent entspricht.

Die FPÖ, die bisher nur einen einzigen Gemeinderat im Bezirk gestellt hat, wird künftig nicht nur in Lockenhaus, sondern auch in Horitschon. Lackenbach, Stoob und Weppersdorf vertreten sein. In Mannersdorf schaffte es auch die Freie Liste Mannersdorf mit einem Mandat in den Gemeinderat, wodurch man insgesamt acht Mandate aufweisen kann. Die Grünen halten nach wie vor bei vier Mandaten, wobei eines in Großwarasdorf verloren wurde. Im Gegenzug gelang aber in Weppersdorf der Einzug in den Gemeinderat.

Im Bezirksvorort Oberpullendorf schaffte die ÖVP erneut die Absolute und stellt mit Rudolf Geißler den Bürgermeister. In der zweitgrößten Gemeinde Deutschkreutz wurde Manfred Kölly (LBL) ebenfalls als Ortschef bestätigt.