Flut ausgezeichneter Tropfen. Etliche Weingüter aus dem Blaufränkischland konnten Topbewertungen für ihre Blaufränkischen erzielen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 02. Mai 2021 (04:23)
Top bewertet. Albert Gesellmann stellte mit dem 2017 Blaufränkisch hochberc und der Cuvée 2016 G die beiden bestbewertetsten Weine aus dem Mittelburgenland.
Herbert Lehmann, Herbert Lehmann

313 Weine wurden bei der vom Gourmetmagazin „A la Carte“ in vier Kategorien ausgeschriebenen Grand Grand-Cru-Verkostung bewertet – rund 90 davon mit mehr als 94 Punkten. „Die bei unserer Grand-Cru-Verkostung probierten Blaufränkisch-Weine überzeugen mit Frucht, Terroircharakter und gekonntem Tannineinsatz. Der Vergleich mit großen internationalen Weinen ist durchaus angebracht“, lautet das Urteil von Willi Balanjuk. Nach seiner Bewertung wurden die besten Weine von einer Verkostungsjury in einer Blindprobe nochmals bewertet.

Gesellmann: Gleich zwei Weine mit 98 Punkten

In der Kategorie „Blaufränkisch 2017 &2016“ waren der Blaufränkisch hochberc 2017 vom Deutschkreutzer Weingut Gesellmann und der Blaufränkisch Lutzmannsburg vom Weingut Schiefer.Pur aus Welgersdorf mit dem Blaufränkisch Ried Goldberg Leithaberg DAC 2017 vom Weingut Prieler in Schützen am Gebirge mit 98 Punkten die höchstbewertetsten Weine. Eine weitere 98 Punkt-Bewertung konnte das Weingut Gesellmann auch in der Kategorie Blaufränkisch-geprägte Cuvées 2019 - 2016 mit der Cuvée 2016 G (Blaufränkisch/Sankt Laurent) einheimsen.