FPÖ möchte das Ergebnis von 2017 wiederholen. Spitzenkandidat Herbert Adelmann und sein Team wolle ein so starkes Ergebnis wie vor zwei Jahren erzielen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 06. September 2019 (02:21)
FPÖ
Kandidaten. Johann Zöberl (Platz 11 Regionalwahlkreis Süd), Herbert Adelmann (Platz 5 Regionalwahlkreis, Platz 8 Landesliste und Platz 88 Bundesliste) und Christian Springinklee (Landesliste Platz 13, Bundesliste Platz 135).

„Ziel ist es definitiv, das sehr starke Ergebnis der Nationalratswahl 2017 zu wiederholen“, meint FPÖ-Bezirksobmann Herbert Adelmann, gleichzeitig Bezirksspitzenkandidat der FPÖ.

„Es wird schwierig, der „Ibiza-Skandal“ hat uns zwar kurzfristig etwas zurückgeworfen, jedoch haben bereits die EU-Wahlen gezeigt, dass es nur ein kleiner Dämpfer war. Ich bin überzeugt, die Bevölkerung wird realisieren, dass nicht die FPÖ die gut funktionierende Koalition aufgelöst hat – mit Straches und Gudenus gefordertem Rücktritt wurde unser Teil zur Weiterführung der Koalition, wie ursprünglich von der ÖVP zugesagt, umgesetzt -, sondern die ÖVP hat den gemeinsam erfolgreichen Weg mit einer unerklärbaren Forderung, dass der Innenminister auch zurücktreten möge, beendet. Wir werden in den zahlreichen Einzelgesprächen und Hausbesuchen die Bürger genau darauf hinweisen.“ Darüber hinaus werde man die umgesetzten Punkte der ehemaligen Koalition mit FPÖ-Handschrift herausstreichen. „Es gibt genug Positives zu berichten“, so Adelmann.

Der FPÖ-Bezirksspitzenkandidat ist als politischer Referent im Büro des Landes-Vize Hans Tschürtz für die Bereiche Feuerwehrwesen, Zivil- und Katastrophenschutz und Vereine bzw. Vereinsförderung zuständig. Das Thema Sicherheit ist deshalb für ihn wesentlich. Der 21-jährige Jusstudent Christian Springinklee, Bezirksparteiobmann-Stellvertreter, möchte die Jugend ansprechen. Das Thema „generelles Rauchverbot in der Gastronomie“ ist eines seiner größten Anliegen.

„Man kann über die kleinen Wirte nicht einfach so drüber fahren. Wir haben bereits ein extrem hohes „Wirtensterben“, das generelle Rauchverbot wird vielen Wirten endgültig das Genick brechen“, so Springinklee. Auch Johann Zöberl aus Deutschkreutz, aufgrund seines Nebenjobs als Türsteher besser bekannt als „Subway-Hansi“, liegt das Thema Gastronomie bzw. „Abschaffen des ab 1. November 2019 geltenden generellen Rauchverbots in Österreichs Lokalen“ am Herzen. Das Quartett komplettiert Martin Perl aus Stoob. Seit 2017 ist er Gemeinderat in Stoob und seit Juni 2019 auch geschäftsführender Bezirksparteiobmann der Bezirkspartei.