Franz Brei präsentierte seine zehnte CD . Kreisdechant Franz Brei präsentierte seine zehnte CD mit dem Titel „Alles ist von Gott gegeben“. Auf der Best Of-CD sind auch drei brandneue Songs zu hören.

Von Dieter Dank. Erstellt am 11. Dezember 2019 (04:18)
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Jubiläum. Kreisdechant Franz Brei ist stolz auf seine mittlerweile zehn erschienenen CDs. Davon erreichten viele davon den Gold- und eine sogar den Platinstatus.
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Der weit über die Grenzen des Blaufränkischlandes hinaus bekannte Kreisdechant Franz Brei, Pfarrer in Deutschkreutz und Neckenmarkt, brachte seine neue CD auf den Markt. Auf der Jubiläums-CD befinden sich 18 Best-Of Lieder der vergangenen neun Jahre. Aus diesen CDs — fast alle mit Gold und eine sogar mit Platin ausgezeichnet — wurden die besten Stücke herausgefiltert. So beispielsweise „Das Leben“, das vor zehn Jahren den Grand Prix-Sieg holte und in den internationalen Charts auf den dritten Platz kletterte.

Drei neu komponierte Lieder zum Jubiläum

In Absprache mit dem Komponist und zugleich Chef der Plattenfirma Walter Wessely wurden mit „Alles ist von Gott gegeben“, „Jahre vergehen“ und „60 Jahre in Gottes Namen“ drei neue Lieder komponiert. Wobei das letztgenannte anlässlich des 60 Jahre-Jubiläum der Diözese Eisenstadt gewidmet wurde: „Mein großer Wunsch war es, ein Lied zu diesem Anlass zu entwerfen. Vor allem die Themen Hirtenamt, offene Türen in der Kirche und Dankbarkeit für 60 Jahre Zusammenarbeit von Menschen, die sich in den kirchlichen Dienst stellen, sollten hier im Vordergrund stehen“, informiert Brei.

Weitere CDs sind in Zukunft geplant

Die aktuelle Jubiläums-CD ist im Handel erhältlich. „Wir werden ganz bestimmt weitere CDs aufnehmen, jeweils nach den aktuellen Themen im kirchlichen Bereich und zu weltliche Themen. Vor allem aber mit religiösen Liedern, um den tieferen Sinn des Lebens zu entdecken.“

10 Jahre mit vielen besonderen Erfahrungen

Kreisdechant Franz Brei hat in den vergangenen zehn Jahren mehr als 60 Fernseh-Interviews gegeben und hat mehrmals die ORF-Landesstudios und die Radiostationen in Südtirol besucht. „Es waren in diesen Jahren viele besondere Erfahrungen, in denen man als Seelsorger einen Blick hinter die Kulissen der Musikwelt machen durfte.“ Zudem trat der singende Pfarrer auch in TV-Sendungen von Vera Russwurm, Florian Silbereisen und bei Ramona – das Musikportal Deutschlands – auf. Besonders in Erinnerung bleibt Brei der Auftritt mit dem Jugendchor St. Petersburg und mit Jazz Robin (Ein Ave Maria).

Seelsorge auf der Schiene der Musik

Für Brei war der Anfang seiner musikalischen Laufbahn nicht einfach. „So mancher Mitbruder hat nicht viel Sinn darin gesehen, den Altar mit der Bühne zu kombinieren.“ Auch Neid und Ablehnung schlugen dem gebürtigen Vorarlberger entgegen. „Aber das störte mich nicht, denn die Seelsorge darf auch auf der Schiene der Musik geschehen. Heute darf ich aber sagen, dass ich froh bin, vielen tausenden Menschen gerade durch meine Musik kirchliche Hoffnung und Zuversicht geschenkt zu haben.“ Ein großes Erlebnis war für Brei Künstler wie Helene Fischer, Andi Borg, die Paldauer, Andreas Gabalier und Udo Wenders zu treffen. „Mit ihnen und vielen weiteren Musikinterpreten verbindet mich heute eine herzliche Freundschaft“, so Franz Brei.