Gemeinderatswahlen: Mehr als ein Drittel hat schon eine Nummer 1

Erstellt am 19. Februar 2022 | 06:16
Lesezeit: 3 Min
Die BVZ hat sich diesmal bei den zweitstärksten Fraktionen in den Gemeinderäten hinsichtlich der personellen Weichenstellungen für die Wahl umgehört.
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Mit bereits sieben vollzogenen Bürgermeisterwechseln hat die Gemeinderatswahl, die am 2. Oktober stattfinden wird, schon längst ihre Schatten vorausgeworfen. In den 21 übrigen Gemeinden haben sich 13 Bürgermeister schon dazu bekannt, nochmals antreten zu wollen. Einige wenige wollen noch die Entscheidungsfindung in fraktionellen Gremien abwarten, bevor sie ihre persönliche Entscheidung treffen.

Die Spitzenkandidaten-Suche ist auch bei jenen Fraktionen voll im Gange, die in dieser Periode nicht Bürgermeister-Partei sind. Die BVZ hat sich bei den zweitstärksten Fraktionen in den jeweiligen Gemeinderäten umgehört – Ausnahme ist Deutschkreutz, wo die ÖVP als zweistärkste Fraktion den Bürgermeister und somit die LBL als mandatsstärkste Fraktion mit Petra Aminger die Vizebürgermeisterin stellt. Ob sie oder jemand anderer für die LBL im Herbst kandidieren wird, steht noch nicht fest. Dies werde erst im April oder Mai entschieden, so Aminger. Schon früher soll die Entscheidung im Bezirksvorort fallen, und zwar am 6. März bei der Generalversammlung der SPÖ. „Dort werden Nägel mit Köpfen gemacht“, so Vizebürgermeisterin Elisabeth Trummer (SPÖ).

Noch in der Entscheidungsfindungs-Phase befindet man sich auch bei der SPÖ Draßmarkt, der SPÖ Frankenau-Unterpullendorf, der SPÖ Horitschon, der ÖVP Lackenbach, der ÖVP Lackendorf, der SPÖ Neckenmarkt, der ÖVP Neutal, der ÖVP Piringsdorf, der ÖVP Stoob, der SPÖ Unterrabnitz-Schwendgraben und der ÖVP Weppersdorf.

Großwarasdorfs Vizebürgermeister Helmut Orisich (SPÖ), Raidings Vizebürgermeister Christian Zimmer (SPÖ) und Unterfrauenhaids Vizebürgermeister Thomas Niklos (ÖVP) würden sich bei Zustimmung der Parteigremien wieder zur Verfügung stellen. Mannersdorfs Vizebürgermeister Johann Plemenschits (ÖVP) möchte hingegen seine persönliche Entscheidung davon abhängig machen, ob es ihm gelingt, Mitstreiter zu finden, die sich positiv einbringen wollen, in der Lage sind Ideen zu entwickeln und gemeinsam umzusetzen. „Ich bin bereit meine Erfahrung weiterhin zur Verfügung zu stellen unter gewissen Voraussetzungen, aber wenn ich diese Bereitschaft nicht erkenne, werde ich nicht mehr kandidieren“, so Plemenschits.

Bereits als Spitzenkandidaten fest stehen Vizebürgermeister Martin Brandl (ÖVP) aus Kaisersdorf, Vizeortschef Johann Oberhofer (ÖVP) aus Kobersdorf, Gemeindevorstand Christian Draxler (ÖVP) in Markt St. Martin, Rudolf Buczolich (ÖVP) in Nikitsch, Andreas Krutzler (SPÖ) in Oberloisdorf und Ritzings Vizeortschef Jochen Müllner (SPÖ). Vizebürgermeisterin Gabriele Hafner (ÖVP) aus Lockenhaus), Lutzmannsburgs Vize Roman Kainrath (SPÖ), Gemeindevorstand Thomas Ruf (SPÖ) aus Pilgersdorf, Vize Stefan Guczogi (ÖVP) aus Steinberg-Dörfl und Vizeortschefin Angelika Greiner (ÖVP) aus Weingraben haben vor, sich im Herbst erneut der Wahl zu stellen.

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