Katastrophenübung für über 320 Einsatzkräfte. Über 320 Kräfte von Blaulichtorganisationen, Krankenhaus, Behörde und Straßenmeisterei sind beteiligt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 06. März 2019 (04:19)
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Ein Verkehrsunfall mit etwa 20 beteiligten Unfallfahrzeugen in Neckenmarkt und ein Brand an der Spitze des Lagerhaussilos in Deutschkreutz werden am 23. März die Einsatzkräfte zu Übungszwecken fordern.

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Bei der Übungsbesprechung. Rot Kreuz-Dienstführender Mario Hofer, Horitschons Polizeiinspektionskommandant Georg Dillhof, Rudolf Bauer (Bezirkshauptmannschaft), Bezirksfeuerwehrkommandant Martin Reidl, kaufmännischer Direktor des Krankenhauses, Manfred Degendorfer, und Samariterbund-Stützpunktleiter Michael Farkas.

Vorige Woche fand auf der Rot Kreuz-Bezirksstelle eine Vorbesprechung für die Einsatzübung der Katastrophenhilfsdiensteinheiten (KHD) des Bezirks Oberpullendorf statt, an der vier der permanent aufgestellten Züge der Feuerwehr-KHD-Bereitschaft des Bezirks, das Rote Kreuz, der Arbeitersamariterbund, die Bezirkshauptmannschaft, die Polizei, die Straßenmeisterei und das Krankenhaus Oberpullendorf mit über 320 Einsatzkräften teilnehmen werden.

Beim Szenario in Neckenmarkt werden Patienten-Darsteller zum Teil mit hydraulischen Rettungsgeräten aus den Unfallfahrzeugen befreit, anschließend medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden.

In Deutschkreutz müssen sowohl Menschenrettungen von der Spitze des 40 Meter hohen Silos durchgeführt werden als auch Brandbekämpfungsmaßnahmen in dieser Höhe, was die Feuerwehren laut Bezirkskommandant Martin Reidl vor besondere Herausforderungen stellt, weil die maximale Arbeítshöhe der Drehleiter Oberpullendorf bei 30 Meter liegt. Außerdem werden die Feuerwehren gefordert sein, eine Löschwasser-Zubringerleitung über die B62 und das gesamte Bahnhofsareal unter den Geleisen bei laufendem Bahnbetrieb zu verlegen.