Nach Rücktritten: FPÖ stellt sich neu auf

Erstellt am 04. April 2018 | 04:47
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Neu an Bezirksspitze: Bezirksverantwortlicher Herbert Adelmann bedankt sich bei seinen Vorgängern Heinrich Mally und Markus Kraly und für ihre Arbeit.
Foto: BVZ
Herbert Adelmann ist neuer Bezirksverantwortlicher. Er will bis Jahresende sechs neue Ortsgruppen gründen.
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Nachdem FPÖ-Bezirksparteiobmann Heinrich Mally und FPÖ-Bezirksgeschäftsführer Markus Kraly aus zeitlichen bzw. persönlichen Gründen ihre Funktionen zurückgelegt haben, wurde Herbert Adelmann von der Landes-FPÖ als Bezirksverantwortlicher eingesetzt. Der Redlschlager, der im Büro von Landeshauptmannstellvertreter Hans Tschürtz arbeitet, übersiedelt im April nach Oberpullendorf – einerseits in die Mitte zwischen seinen Arbeitsort Eisenstadt und der Gemeinde Bernstein, wo er nach wie vor als Gemeinderat tätig bleiben wird und andererseits mitten ins Mittelburgenland, um als Bezirksverantwortlicher alle Gemeinden in kürzester Zeit anfahren zu können.

Bis zum ordentlichen Bezirksparteitag im Frühjahr 2019 soll Adelmann als Bezirksverantwortlicher die Geschicke der FPÖ im Mittelburgenland führen. „Bis dahin sollen sich gute Leute für die Zukunft herauskristallisieren, dass wir ein super Team für den neuen Vorstand bilden können“, so Adelmann. Als seine Aufgabe sieht er eine intensive Aufbauarbeit an.

Im Bezirk Oberwart, wo er geschäftsführender Bezirksparteiobmann gewesen ist, hat Adelmann 2016 und im ersten Halbjahr 2017 insgesamt acht neue Ortsgruppen gegründet und an die hundert neuen Mitglieder gebracht. Sein erfolgreiches Konzept will er nun auch auf das Mittelburgenland übertragen. „Die Stimmung gegenüber der FPÖ ist in Oberpullendorf nicht schlechter als in Oberwart – sie ist allgemein sehr positiv, was ich auf die gute Regierungsarbeit im Land zurückführe. Es besteht ein super Verhältnis zwischen den Koalitionspartnern, das spiegelt sich auch im Bund wider. Ich sehe überall Potenzial nach oben, im Burgenland und in Österreich, vor allem im Bezirk Oberpullendorf.“

So möchte Adelmann bis spätestens Juli eine FPÖ-Stadtgruppe in Oberpullendorf gründen und auch in Deutschkreutz soll eine Ortsgruppe entstehen. „Bis zum Bezirksparteitag möchte ich mindestens in sechs Gemeinden, wo es keine FPÖ gibt eine gründen und bis Jahresende die Mitgliederzahl im Bezirk um ein Drittel ausbauen“, so Adelmann. Bereits im April wird es zur Gründung von FPÖ-Ortsgruppen in Oberloisdorf und Steinberg-Dörfl kommen. „Die Arbeit für die Partei soll den Leuten Spaß machen, aber natürlich soll konstruktiv gearbeitet werden“, so Adelmann.

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