„Nachbarschaftshilfe Plus“ im Waldviertel. Das Sozialprojekt wird nun auch in zwei niederösterreichischen Gemeinden umgesetzt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 18. Juli 2018 (04:50)
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Infomierten. Projektleiterin Astrid Rainer, Bürgermeister Werner Hofer, Bürgermeister Friedrich Kreisits, Obfrau Petra Prangl, Vizebürgermeister Norbert Cserinko, Vizebürgermeister Markus Schrödl, Bürgermeister Klaus Schütz sowie Bürgermeister Günther Kröpfl und Projektleiterin Doris Maurer aus dem Waldviertel.
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Das Sozialprojekt „Nachbarschaftshilfe Plus“ läuft seit April auch in zwei Gemeinden des Waldviertels, in Pölla und Röhrenbach. Vereinsobfrau Petra Prangl meinte: „Soziale Themen werden durch uns sichtbar. Die Idee hat sich multipliziert.“

Beim diesjährigen Heurigen für alle Ehrenamtlichen waren daher auch Vertreter aus dem Waldviertel dabei. „Das Projekt hat mich sofort angesprochen, weil es eine Win-Win-Situation ist“, so Bürgermeister Günther Kröpfl aus Pölla. Die dortige Projektleiterin Doris Maurer ergänzte: „Die Idee zündet. Wir haben 34 Ehrenamtliche und sehr viele Fahr- und Besuchsdienste.“

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Auch im Mittelburgenland werden Fahr- und Bringdienste am meisten nachgefragt. Von Jänner bis Mai 2018 gab es 1.611 soziale Dienste, davon 976 Fahr- und Begleitdienste sowie 607 Besuchsdienste .

Für die Bürger ist das Angebot gratis. Projektträger ist ein gemeinnütziger Verein, finanziert wird das Projekt von den teilnehmenden Gemeinden. Das Land Burgenland bietet mit diesem Jahr auch eine Co-Finanzierung an. „Diese beträgt 40 Prozent der Nettoausgaben pro Gemeinde und Jahr, gedecklt auf 10.000 Euro“, erklärte Projektleiterin Astrid Rainer.