Polizei sucht nach Wilderer

Erstellt am 24. November 2015 | 09:38
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Jäger Jagd jagen Jagdhund
Foto: NOEN, bilderbox
Im Burgenland beschäftigen drei Fälle von Wilderei die Polizei. Seit 8. November wurden in Waldstücken im Bezirk Oberpullendorf drei Rotwildtiere illegal erlegt und ein Gesamtschaden von 6.300 Euro angerichtet.
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Die Tatorte liegen in einem Umkreis von etwa fünf Kilometern, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland am Dienstag mit.

Am 8. November wurde von zwei Jagdpächtern eine leicht verweste Hirschkuh in Ritzing entdeckt, bei der Kopf samt Trophäe nicht abgetrennt worden war. Im Gemeindegebiet von Lackendorf fand ein Förster am 19. November einen bereits stark verwesten, etwa acht bis neun Jahre alten Hirschen. Auch hier wurden Haupt und Trophäe nicht entfernt. Zwei Tage später fand der Pächter eines Weingartens in Neckenmarkt bei Arbeiten ein abgeschossenes Reh.

In allen drei Fällen wurden laut Polizei eindeutige Durchschussspuren festgestellt. Hinweise auf den oder die Täter gab es zunächst nicht. Ob ein Zusammenhang mit ähnlichen Fällen in Langeck und in Donnerskirchen (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) bestehe, sei Gegenstand der Ermittlungen, hieß es von der Exekutive.
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