Region fordert sofortigen Stopp für Transitverkehr. Die Vertreter der Gemeinden Deutschkreutz, Horitschon und Lackendorf kämpfen für einen sofortigen Lkw-Stopp entlang der B62.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 07. August 2019 (04:19)
Roznyak
Wollten den Lkw-Transitverkehr in ihren Gemeinden stoppen. Unterpetersdorfs Ortsvorsteher Josef Spanitz, die Bürgermeister Werner Hofer (Lackendorf), Manfred Kölly (Deutschkreutz) und Georg Dillhof (Horitschon) sowie Lackendorfs Vizebürgermeister Andreas Bauer.

Der Lkw-Transitverkehr ist den Gemeinden Deutschkreutz, Horitschon und Lackendorf schon seit Jahren ein Dorn im Auge. Aus diesem Grund haben sich die Bürgermeister Manfred Kölly (Deutschkreutz), Werner Hofer (Lackendorf) und Georg Dillhof (Horitschon) sowie Unterpetersdorfs Ortsvorsteher Josef Spanitz und Lackendorfs Vizebürgermeister Andreas Bauer zusammengetan, um an einem Strang zu ziehen.

Gemeinsam fordern sie den sofortigen Stopp des Durchzugsverkehrs für Lkw über 7,5 Tonnen durch ihre Gemeinden. Alle sind sich einig, dass der Lkw-Verkehr in großen Maßen zugenommen habe. „In der Urlaubszeit steigt der Lkw-Transitverkehr zwischen 50 und 70 Prozent, da die Transitstraßen aufgrund erhöhter Staugefahr gemieden und unsere Route genommen wird“, so Hofer. Horischons Ortschef Dillhof schilderte, dass erst am Montag ein Gemeindebürger wegen diesem Problem bei ihm gewesen wäre.

„Nicht nur die Lärmemissionen oder der Feinstaub haben enorm zugenommen, sondern auch die Beschädigungen an den Gebäuden"

„Dieser Bürger kämpft bereits seit Jahren für eine Umfahrung. Der Verkehr nimmt tagtäglich zu.“ Unterpeterdorfs Ortsvorsteher Josef Spanitz wohnt direkt an der B62 und ist vom Lkw-Transitverkehr besonders stark betroffen. „Nicht nur die Lärmemissionen oder der Feinstaub haben enorm zugenommen, sondern auch die Beschädigungen an den Gebäuden. Besonders an den Wochenenden herrscht Lkw-Kolonnenverkehr.“

Bereits kommende Woche sollen weitere Gespräche mit den Verantwortlichen geführt werden. Und sollte der Lkw-Stopp für die B62 nicht demnächst eingeführt werden, sehen sich die Gemeindevertreter gezwungen, andere Maßnahmen zu ergreifen. „Wir sind gewillt, orts- und parteiübergreifend, zu agieren. Eine Maßnahme könnte auch eine Straßensperre sein“, so Kölly.