S 31-Ausbau: Start für nächsten Abschnitt. Neuer Baubereich zwischen Sieggraben und Anschlussstelle Weppersdorf/Markt St. Martin wird in Angriff genommen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 19. November 2020 (04:55)
Bautrupp wandert weiter. Der Sicherheitsausbau auf der Burgenlandschnellstraße S 31 zwischen Forchtenstein und Sieggraben ist nun abgeschlossen. Nun geht es an den nächsten Abschnitt zwischen Sieggraben und der Anschlussstelle Weppersdorf/Markt St. Martin.
ASFINAG

Diese Woche wurde auf der Burgenlandschnellstraße S 31 der neue Baubereich zwischen Sieggraben und der Anschlussstelle Weppersdorf/Markt St. Martin eingerichtet.

Seit Mitte März 2019 baut die ASFINAG die S 31 zwischen dem Knoten Mattersburg und der Anschlussstelle Weppersdorf/Markt St. Martin sicherheitstechnisch aus. Im Fokus dabei steht die Trennung der Richtungsfahrbahnen mittels einer Betonleitwand.

Nun ist auch der zweite Abschnitt zwischen Forchtenstein und Sieggraben fertiggestellt. Das bedeutet, dass die S 31 aktuell vom Knoten Mattersburg bis kurz nach der Anschlussstelle Sieggraben auf dem neuesten Stand der Technik ist. „Wir freuen uns, dass wir wie geplant jetzt auch den zweiten Abschnitt dieses wichtigen Projektes baustellenfrei zur Verfügung stellen können, um nun mit den finalen Bauarbeiten auf der Hauptfahrbahn der S 31 zu starten“, so ASFINAG-Geschäftsführer Andreas Fromm.

Am Abschnitt zwischen Sieggraben und der Anschlussstelle Weppersdorf/Markt St. Martin soll bis Ende 2021 gearbeitet werden. „Mit diesen Baumaßnahmen sorgen wir auf der S31 für mehr Verkehrssicherheit und höhere Leistungsfähigkeit. Zusätzlich schaffen und sichern diese Maßnahmen Arbeitsplätze in der Region“, so ASFINAG-Geschäftsführer Fromm.

In diese Modernisierung der Straße inklusive dem Neubau der Talübergänge bei Sieggraben ab dem Jahr 2022 investiert die ASFINAG insgesamt 144 Millionen Euro.

Frontalunfälle werden künftig ausgeschlossen

In den vergangenen fünf Jahren ist das Verkehrsaufkommen auf der S 31 zwischen Mattersburg und Markt St. Martin jährlich um rund drei Prozent gestiegen. In diesem Zeitraum passierten dort zwölf Frontalunfälle, drei davon endeten tödlich. Die bauliche Mitteltrennung schließt zukünftig das Risiko derartiger Unfälle aus. Damit werden die Unfallzahlen deutlich zurückgehen. Weitere Maßnahmen im Zuge des Sicherheitsausbaus sind unter anderem die Verbreiterung der Fahrspuren, die Errichtung zusätzlicher Pannenbuchten, sowie der Bau neuer Gewässerschutzanlagen. Zusätzlich entstehen bei Kobersdorf und Tschurndorf zwei hochmoderne ASFINAG-Rastplätze, die 22 Lkw- und 18 Pkw-Stellplätze bieten.

Baustellenbereich in jede Richtung einspurig

Wie bisher auch, steht für die täglich rund 15.000 Autofahrerinnen und Autofahrer während dieser Arbeiten eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung, es gilt Tempo 80. Die Maßnahmen sind so geplant, dass auch jetzt im Winter gearbeitet wird.

Bis die neuen Talübergänge bei Sieggraben fertig sind – Baubeginn ist 2022 – stehen bei diesen Brücken bergauf zwei Spuren und bergab eine Spur zur Verfügung. Damit ist gewährleistet, dass Pkw-Lenkerinnen und -Lenker langsam fahrende Lkw sicher überholen können.