S31: Überholverbot bei Zubringer kommt. Überprüfung abgeschlossen: Grünes Licht für verkehrstechnische Maßnahmen, nun folgt Verordnung und Aufstellen der Verkehrszeichen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 03. Januar 2018 (06:12)
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Tödlicher Unfall: Im November krachten zwei Pkw bei der Umfahrung Oberpullendorf frontal ineinander. Für eine Lenkerin kam bei dem Unfall jede Hilfe zu spät. Durch diesen und andere ähnliche Vorfälle auf der Strecke kam es zur Diskussion um das Überholverbot.
Feuerwehr Weppersdorf

Zwischen dem S31-Zubringer Oberpullendorf-Nord und dem Kreisverkehr Steinberg wird es bald ein Überholverbot geben. Nach einigen Unfällen auf dieser Strecke (die BVZ berichtete) gab es eine verkehrstechnische Überprüfung, die Ergebnisse liegen nun vor.

Überholverbot und doppelte Sperrlinie

„Wir sind soweit, dass wir eine Verordnung in dieser Richtung, also Überholverbot und doppelte Sperrlinie, erlassen werden“, führt Oberpullendorfs Bezirkshauptmann Klaus Trummer auf Anfrage der BVZ aus. Der Sachverständige habe die Maßnahmen aus verkehrstechnischer Sicht befürwortet.

Die Ergebnisse habe man dann dem Straßenerhalter, der ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) zukommen lassen, diese habe auch keine Einwände gehabt, erklärt Trummer weiter. Dadurch wird das bereits bestehende Überholverbot, nach der Abzweigung Oberpullendorf Nord verlängert.

„Das Überholverbot und die Sperrlinie müssen noch verordnet werden“, führt der Bezirkshauptmann aus. Wann die Maßnahmen auf dem Straßenstück in Kraft treten werden, kann derzeit noch nicht genau terminisiert werden.

„Das muss kundgemacht werden und der Straßenerhalter ASFINAG muss die Verkehrszeichen aufstellen“, so der Oberpullendorfer Bezirkshauptmann weiter.

Vonseiten der ASFINAG heißt es dazu: „Es ist alles vorbereitet, wir haben eine positive Stellungnahme dazu abgegeben. Sobald das Überholverbot in Bescheidform vorliegt, werden wir es entsprechend kundmachen.“