Schülerzahlen im Bezirk Oberpullendorf gehen zurück. Nach derzeitigem Stand wird es im Mittelburgenland im kommenden Jahr weniger Schüler geben.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 08. Februar 2018 (05:00)
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Entwicklung. Im Mittelburgenland ist sowohl die Zahl der Taferlklassler als auch die Zahl der Volksschüler insgesamt rückläufig. Nach derzeitigem Stand wird es drei Klassen weniger im Bezirk Oberpullendorf geben.
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Nach derzeitigem Stand werden im kommenden Schuljahr 2018/19 307 Kinder im Bezirk Oberpullendorf mit der Schule beginnen, das sind 25 weniger als im laufenden Schuljahr. Auch die Zahl der Volksschüler insgesamt ist im Mittelburgenland nach jetzigem Stand rückläufig: von 1.345 auf 1.286 Schüler.

„Die Schülerzahlen sind grundsätzlich im Abnehmen begriffen, da viele Menschen in die Ballungszentren ziehen. Das wird sich auch im kommenden Jahr nicht ändern“, führt Pflichtschulinspektor Alfred Lehner auf Anfrage der BVZ aus. Es könne aber noch Veränderungen bei den Schülerzahlen geben, betont Lehner in diesem Zusammenhang.

Möglichkeit zur „Verclusterung“

Nächstes Schuljahr soll es im Burgenland auch Modellcluster geben, ab dem Schuljahr 2019/20 dann die Möglichkeit, mehrere Schulen miteinander zu „verclustern“.

„Dadurch kann man auch bei kleineren Standorten die Schulen aufrechterhalten, die aber dann von einer anderen mit geleitet wird“, führt der Pflichtschulinspektor dazu aus. Durch diese Möglichkeit könne man dann auch kleinere Schulstandorte „retten“, meint Lehner weiters.

Schulautonomie bleibt weiter Thema

Die Schulautonomie wird auch im kommenden Schuljahr ein Thema sein. So sollen Direktoren ein Mitspracherecht bei der Anstellung von Lehrern erhalten. „Die Schulqualität geht mit 1. September in die Autonomie des Standortes über“, führt Lehner aus.

Das heißt im Konkreten, dass die Verbindlichkeit zur Qualität bleibt, dass die Organisation aber von der Schule selbst bestimmt werden kann, also etwa Öffnungszeiten am jeweiligen Standort oder Länge der Schulstunden.