Über 320 Kräfte bei Katastrophenhilfsdienst-Übung. Über 320 Kräfte von Blaulichtorganisationen, Krankenhaus, Behörde und Straßenmeisterei sind bei der morgigen Übung (23. März) in Neckenmarkt, Deutschkreutz und Oberpullendorf beteiligt.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 22. März 2019 (08:43)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Blaulichtern Bezirk Oberpullendorf
Vertreter aller Einsatzorganisationen trafen sich im Vorfeld auf der Rot Kreuz-Bezirksstelle zu einer Übungsbesprechung.
Michaela Grabner

Ein Verkehrsunfall mit etwa 20 beteiligten Unfallfahrzeugen in Neckenmarkt und ein Brand an der Spitze des Lagerhaussilos in Deutschkreutz werden morgen Samstag, dem 23. März, die Einsatzkräfte zu Übungszwecken fordern. Um 13 Uhr wir die erste Alarmierung erfolgen.

Mehrere Züge der Feuerwehr-KHD-Bereitschaft des Bezirks, das Rote Kreuz, der Arbeitersamariterbund, die Bezirkshauptmannschaft, die Polizei, die Straßenmeisterei und das Krankenhaus Oberpullendorf mit über 320 Einsatzkräften werden an der Übung teilnehmen.

Beim Szenario in Neckenmarkt werden Patienten-Darsteller zum Teil mit hydraulischen Rettungsgeräten aus den Unfallfahrzeugen befreit, anschließend medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden.

In Deutschkreutz müssen sowohl Menschenrettungen von der Spitze des 40 Meter hohen Silos durchgeführt werden als auch Brandbekämpfungsmaßnahmen in dieser Höhe, was die Feuerwehren laut Bezirkskommandant Martin Reidl vor besondere Herausforderungen stellt, weil die maximale Arbeitshöhe der Drehleiter Oberpullendorf bei 30 Meter liegt. Außerdem werden die Feuerwehren gefordert sein, eine Löschwasser-Zubringerleitung über die B62 und das gesamte Bahnhofsareal unter den Geleisen bei laufendem Bahnbetrieb zu verlegen.