Vorgezogener Wahltag: Höchste Beteiligung im Bezirk. Im Mittelburgenland haben bereits 14,38 Prozent ihre Stimme abgegeben.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 29. September 2017 (05:00)
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Erstmals konnten im Rahmen von Bürgermeister-und Gemeinderatswahlen die Wahlberechtigten schon im Rahmen eines zweiten vorgezogenen Wahltags ihre Stimme abgeben. Burgenlandweit nutzten diese Gelegenheit am Freitag 31.058 Wahlberechtigte, was einer Wahlbeteiligung von 11,86 Prozent entspricht.

„Fast 12 Prozent aller wahlberechtigten Burgenländer nutzten die Möglichkeit der frühzeitigen Stimmabgabe."Landesrätin Astrid Eisenkopf

Wähler/Wählerinnen am vorgezogenen Wahltag 2017
Bezirkshauptmannschaft; Grafik: Gastegger

Die höchste Wahlbeteiligung verzeichnete der Bezirk Oberpullendorf mit 14,38 Prozent, gefolgt vom Bezirk Güssing mit 13,97 Prozent und dem Bezirk Oberwart mit 12,99 Prozent. Innerhalb des Mittelburgenlandes waren Unterrabnitz-Schwendgraben mit 26,6 Prozent, Unterfrauenhaid mit 25,38 Prozent sowie Markt St. Martin mit 23,65 Prozent die Gemeinden mit den höchsten Wahlbeteiligungen. In einzelnen Ortsteilen konnten sogar noch höhere erzielt werden. Hier sind Schwendgraben mit 35,66 Prozent, Kleinmutschen mit 32,17 Prozent, Landsee mit 30,98 Prozent, Deutsch Gerisdorf mit 29,68 Prozent und Hochstraß mit 26,29 Prozent die Spitzenreiter.

„Fast 12 Prozent aller wahlberechtigten Burgenländer nutzten die Möglichkeit der frühzeitigen Stimmabgabe. Das sind um über 3 Prozent mehr als bei der Landtagswahl 2015 (8,55 Prozent). Dieses Ergebnis übertrifft alle Erwartungen und bestätigt wie wichtig dieses Zusatzangebot für die Wählerinnen und Wähler ist“, so die zuständige Landesrätin Astrid Eisenkopf.