Weniger Arbeitslose im Mittelburgenland. Im Mittelburgenland ist die Arbeitslosigkeit im Jahr 2016 um 1,3 Prozent im Vergleich zu 2015 gesunken.

Erstellt am 12. Januar 2017 (05:00)
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AMS-Regionalstellenleiterin Jutta Mohl
zVg

„Der negative Trend konnte vorübergehend gestoppt werden“, kann Jutta Mohl, Regionalstellenleiterin des Arbeitsmarktservice Oberpullendorf, feststellen.

2016 waren im Bezirk durchschnittlich rund 1.300 Menschen arbeitslos vorgemerkt, was einem Rückgang von 1,3 Prozent gegenüber 2015 entspricht. Im Burgenland ist die Arbeitslosigkeit 2016 um 0,4 Prozent gestiegen, in Österreich um 0,8 Prozent. „Besonders erfreulich im Bezirk sind der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen bis 24 Jahren mit fast 15 Prozent und der Umstand, dass die Zahl der älteren Arbeitslosen kaum weiter gestiegen ist“, so Mohl.

Das AMS werde bei den Arbeitssuchenden weiter auf die „Strategie der raschen Intervention“ setzen. „Ab dem ersten Tag der Arbeitslosigkeit betreuen wir unsere Kunden aktiv. Damit verhindern wir in vielen Fällen die dauerhafte Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt. Wir wissen, dass sich Arbeitslosigkeit verfestigen kann, wenn sie länger andauert“, so Mohl.

„Deshalb bieten wir unseren Kunden individuell auf sie abgestimmte Dienstleistungen und Förderprodukte.“