Karall: "Strebe schon an, dass meine Amtszeit über Oktober hinausgeht"

Einige Tage nach seiner Wahl zum neuen Bürgermeister sprach Martin Karall mit der BVZ über seine Vorhaben für die Großgemeinde Großwarasdorf.

Erstellt am 11. Januar 2022 | 15:05
Lesezeit: 2 Min

Nach dem Rücktritt von Rudolf Berlakovich (ÖVP) von der Funktion des Bürgermeisters erfolgte bei der Gemeinderatssitzung am Freitag die Wahl des neuen Bürgermeisters durch den Gemeinderat, welche mehrheitlich auf Martin Karall fiel. 

Der Nebersdorfer freut sich schon sehr auf die Aufgabe als Bürgermeister der Großgemeinde Großwarasdorf. Ein wichtiges Thema, welchem sich Karall in seiner Amtszeit widmen möchte, ist die Infrastruktur. Dabei sollen einige Projekte, die kurz vor dem Abschluss stehen, fertiggestellt werden, wie der Bauhof oder das Betreubare Wohnen in Nebersdorf. Aber auch die Errichtung eines Glasfasernetzes in den Ortsteilen, die Schaffung von Bauplätzen und Projekte zum Thema Klimaschutz sollen auf der Agenda Platz finden. 

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„Ich strebe schon an, dass meine Amtszeit bis über den Oktober hinausgeht“, sagt Karall. Er selbst beschreibt sich als geselligen Menschen, der gerne unter Leute geht und auch gerne diskutiert. „Ich war immer in vielen Vereinen tätig wie dem Sportverein, der Jugend und der Feuerwehr. Ich arbeite sehr gerne und versuche auch, effizient und rasch zu sein. Manche würden wohl sagen, ich bin etwas pedantisch, aber ich will eben sehr genau sein.“ 

Als sein Vorgänger Rudolf Berlakovich verkündet hat, sein Amt niederlegen zu wollen, begann Martin Karall sich ernsthaft damit zu befassen, dessen Nachfolge anzutreten. „Ich bin einer, der versucht Dinge anzupacken. Ich will nicht nur zuschauen, sondern mittendrin sein. Natürlich haben wir diesen Schritt auch zuhause besprochen“, so Karall. Wichtig sind ihm die parteiübergreifende Zusammenarbeit, ein guter Zusammenhalt und die Offenheit für neue Ideen. „Man muss nicht alleine versuchen, die Welt neu zu erfinden.“

Zur neuen Aufgabe gratulierten Martin Karall im Namen der ÖVP Mittelburgenland Bezirksparteiobmann Niki Berlakovich und Landtagsabgeordneter Patrik Fazekas. Gleichzeitig bedankten sie sich beim scheidenden Bürgermeister Rudolf Berlakovich für seine neunjährige Tätigkeit.