Burgenland und seine Volksgruppen. Sprachliche und kulturelle Vielfalt standen im Mittelpunkt der Jubiläums-Ausstellung in der KUGA, für die der Kroatische Kulturverein HKD federführend war.

Von Sarah Tesch. Erstellt am 29. Juni 2021 (16:17)

Die Ausstellung „100 Jahre Burgenland“ wirft einen Blick auf die Geschichte und die Hintergründe der drei im Burgenland beheimateten Volksgruppen – der Burgenlandkroaten, der Ungarn und der Roma. Auf zirka 30 Schautafeln bereiteten die Kulturvereine der Volksgruppen jeweils Zeitzeugeninterviews, historische Informationen sowie Geschichten auf. 

Auch musikalisch wurde eine bunte Mischung geboten: Angefangen von der David Sama Band mit klassischen Roma-Klängen gemixt mit Jazzmusik über den burgenländischen-ungarischen Kulturverein Csörge mit traditioneller ungarischer Geigenmusik bis hin zu den Hajdenjaki und burgenland-kroatischer Folklore. Die Vertreter der Volksgruppen sowie die Vertreter der Politik dankten für das Engagement für die burgenländischen Volksgruppen und unterstrichen die Bedeutung der sprachlichen Vielfalt im Burgenland.

 Moderiert wurde die Veranstaltung von Marin Berlakovich. Gegen Ende hin hielten sich die Redner kurz, schließlich wurde im Park vor der KUGA noch zum gemeinsamen Public Viewing der Fußball-Europameisterschaft geladen. Die Wanderausstellung wird etwa zwei Wochen in der KUGA zu besichtigen sein, im Herbst geht diese dann in die Volksschulen des Landes.