Ausbau-Offensive für Photovoltaik

Der Deutschkreutzer Gemeinderat fasste einstimmig den Grundsatzbeschluss für ein Photovoltaik-Projekt mit Bürgerbeteiligung.

Erstellt am 11. Februar 2021 | 05:55
Kopie von Photovoltaik Sonnenkraft Symbolbild
Symbolbild
Foto: Diyana Dimitrova/Shutterstock.com

Der Gemeinderat fasste bei seiner Sitzung einstimmig den Grundsatzbeschluss Photovoltaikanlagen auf Dächern von öffentlichen Gebäuden, mit einem Beteiligungsmodell für Bürger, zu errichten. „Wir haben im Burgenland sehr viele Sonnenstunden, daher sollte man diese alternative Energie forcieren“, meint Bürgermeister Manfred Kölly.

In Deutschkreutz gibt es bereits Photovoltaikanlagen auf dem Dach des Gemeindeamtes, der Mittelschule und des Vinatriums. Nun sollen auch die Dächer des Grenzgebäudes, des Schwimmbadgebäudes, des Feuerwehrhauses, des Kindergartens, der Fernwärme und des Bauhofes damit ausgestattet werden. Eine weitere Überlegung gibt es auch betreffend der ehemaligen Deponie in Richtung Nikitsch. „Dort hätten wir 3,5 Hektar ungenützte Fläche. Wenn wir diese mit Photovoltaik ausstatten, wäre es die größte Anlage im Bezirk. Ebenso würden sich auch die Flächen unter den Windrädern dafür anbieten“, meint Kölly.

Gemeindevorstand Hans Werner Wild (SPÖ) hat im Auftrag von Bürgermeister Manfred Kölly bereits erste Gespräche mit einer Firma geführt und erklärte bei der Sitzung: „Es ist ein nachhaltiges Projekt, von dem die Gemeinde profitieren wird. Die Kosten, wenn wir alle öffentlichen Dächer ausstatten, würden sich nach Abzug der Förderungen auf zirka 175.000 Euro für die Gemeinde belaufen. Nach acht Jahren hätten wir die Kosten aber wieder drin. Auch Bürger, die sich beteiligen möchten, profitieren. Man könnte eine Beteiligung zum Beispiel anstelle eines Sparbuches für die Enkelkinder einrichten“, so Hans Werner Wild.