Erholungsgebiet soll entstehen. Am Rande von Deutschkreutz soll ein Naherholungsraum für Bewohner und Touristen entstehen. Erste Arbeiten wurden bereits verrichtet.

Von Isabella Kuzmits. Erstellt am 04. Juni 2020 (06:18)
Rudolfsquelle reaktiviert. Wiederaufbau des Brunnengebäudes angedacht.
BVZ

Die Gemeinde Deutschkreutz hat in den vergangenen Wochen den ersten Juvina-Brunnen, die sogenannte Rudolfsquelle, neben der Grenze wieder freigelegt. Diese wurde in der Nachkriegszeit zugeschüttet. In weiterer Folge wird der Platz rund um die Quelle neu angelegt sowie die Möglichkeit eines Wiederaufbaus des alten Brunnengebäudes geprüft und allenfalls durchgeführt. Der Bach wurde bereits gesäubert und die Wege neu hergerichtet. Bürgermeister Manfred Kölly möchte außerdem das angrenzende Gebiet in Richtung Neckenmarkt in einen Naherholungsraum mit Spielplatz, Grillplatz, Rastplatz für Radfahrer und einem Klettergarten am angrenzenden Golfplatz umwandeln. „80 Prozent der Grundstücke in diesem Bereich gehören bereits der Gemeinde. Das Naherholungsgebiet wäre ein großer Gewinn für unsere Gemeinde und würde auch Touristen eine neue Möglichkeit bieten.

Dort kann man außerdem viele Wildtiere beobachten und somit wäre es auch interessant für Schulklassen, die einen Ausflug in die Natur planen“ so Kölly, der in diesem Zuge auch das Biotop herrichten lassen möchte. Im Vorjahr wurde bei der Mineralwasser-Abholstation der Juvina ein Chipkarten-System eingeführt. Seither wurden bereits mehr als 1.300 Karten vergeben. „Das Chipkarten-System ermöglicht uns eine bessere Nachverfolgung, wie viele Liter weggehen und wir wissen nun auch woher die Leute kommen, die sich in Deutschkreutz ihr Mineralwasser abholen. Einige kommen sogar aus Baden oder Güssing hierher wegen des Juvina-Wassers“, freut sich Kölly.