Zwei Wehren werden zu einer

Die Feuerwehren Deutschkreutz und Girm werden ab Jänner unter ein gemeinsames Kommando gestellt.

Erstellt am 08. Oktober 2020 | 05:55
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Fusionierung. Die Kommandanten Andreas Reumann und Gregor Wiedeschitz.
Foto: BVZ

Am Samstag wurde bei der Sitzung der beiden Freiwilligen Feuerwehren Deutschkreutz und Girm darüber abgestimmt, ob es zu einer Fusionierung kommen soll. „Das Abstimmungsergebnis war einstimmig. Ab Jänner werden beide Wehren unter ein Kommando gestellt“, so der Girmer Kommandant Andreas Reumann. Seit 2013 teilen sich die Feuerwehren bereits ein gemeinsames Haus. „Wir sind seither sehr gut zusammengewachsen und agieren bei Übungen und Einsätzen gemeinsam. Daher war es für uns nur logisch, diesen Schritt zu gehen. Jetzt war der richtige Zeitpunkt“, ergänzt der Deutschkreutzer Kommandant Gregor Wiedeschitz.

Die Idee zu einer Fusionierung wurde bereits im Vorfeld der Mannschaft mitgeteilt. „Viele haben bereits damit gerechnet, dass es früher oder später dazu kommen wird. Bei einer Sitzung hatten die Mitglieder die Chance, Fragen zu stellen. Überraschenderweise haben es alle sehr positiv aufgenommen“, erzählt Andreas Reumann. Mit der Zusammenlegung soll sich auch die Bürokratie einfacher gestalten. „Wir müssen dann zum Beispiel die Inspizierung oder Einsatzberichte nicht mehr doppelt machen. Wir können dann klarer strukturiert und effizienter arbeiten“, meint Gregor Wiedeschitz.

Im Jänner soll es zu einer Wahl des neuen gemeinsamen Kommandos kommen. Andreas Reumann und Jürgen Hofer werden sich der Wahl zum Kommandanten und Stellvertreter stellen. Bis dahin muss der Gemeinderat einen Beschluss zur Fusionierung fassen. Dieser wird dann vom Landesfeuerwehrkommando geprüft.

Gespräche mit dem Landes- und Bezirksfeuerwehrkommando waren im Vorfeld positiv.