Photovoltaik-Anlage könnte Krematorium ablösen. Bürgerinitiative gegen Krematorium verhandelt mit Interessent für Grundstück.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 12. November 2019 (14:34)
Photovoltaik-Anlage statt Krematorium?
Symbolbild

Die Bürgerinitiative gegen das Krematorium hat nun ein Unternehmen aus Kärnten gefunden, das seit Kurzem auch mit einer Niederlassung im Burgenland ansässig ist und dem Krematorium-Projektant, der Trauster GmbH, ihr Grundstück im Gewerbepark Deutschkreutz abkaufen möchte.

Laut Initiative plant das Unternehmen die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage, mit der der Strombedarf von rund 500 Haushalten abgedeckt werden könnte. Zu diesem Zweck wolle man auch umliegende Grundstücke und Gebäude einbeziehen, wofür man bereits Kontakt mit anderen Firmen aufgenommen hätte.

Gespräche mit Trauster GmbH fanden bereits statt

Wie die BVZ berichtete, hatte Robert Hartl, Geschäftsführer der Trauster GmbH, bei der Bürgerversammlung Anfang November nochmals bestätigt, dass man grundsätzlich bereit sei, den Standort für das Krematorium aufzugeben. „Bisher haben wir 150.000 Euro in das Grundstück und die Planung investiert. Ich wäre bereit, das Grundstück abzugeben, wenn mir ein Investor oder eine Investorengruppe das Geld erstattet“, so Hartl damals.

Laut Bürgerinitiative hat es zwischenzeitlich Gespräche mit der Trauster GmbH gegeben, bei denen man sich auf eine Ablösesumme von 130.000 Euro statt der ursprünglichen 150.000 Euro einigen konnte – allerdings müsse bis Ende Dezember ein fertiger Vertrag vorliegen. Die am Grundstück interessierte Firma habe durchklingen lassen, dass man die Bürgerinitiative bei der Aufbringung dieser Summe bestmöglich unterstützten werde.