Weinritter-Ordensteile gehen Partnerschaft ein

Das Legat Mittelburgenland-Blaufränkischland und die Kompturei Weinviertel Süd-Marchfeld gingen am Freitag eine europaweit einmalige Partnerschaft ein.

Erstellt am 21. August 2020 | 05:03
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Bei der Partnerschaftsfeier. Andreas Krutzler, Michael Schöpf, Komtur Zhang Weiping, Komtur Leopold Abraham, Judex Bernhard Summer, Proconsul Rene Zonschits, Proconsul Johann Giefing, Erzdekan Ernst Zonschits, Viceconsul Senator Ernst Möderl, Generalkapitän Otto Pendl, Senator Franz Drescher, Consilarius Emmerich Wiedeschitz, Ernst Artner, Michael Wagner, Josef Bleidt und Helmut Mötz.
Foto: BVZ

Am Freitag unterzeichneten Vertreter der beiden Weinritter-Ordensteile Mittelburgenland-Blaufränkischland und Weinviertel Süd-Marchfeld einen Partnerschaftsvertrag in der Pfarrkirche Deutschkreutz. Die Ordensteile der Wein-Gemeinden versprechen, durch gemeinsame Bemühungen im Geiste „Ordo Equestris Vini Europae“ die Weinkultur und das Ritterliche Werk zu fördern, vorneinander zu lernen, einander zu helfen und ihre ritterlichen Eidgenossen freundschaftlich zu verbinden.

„Mit der Partnerschaft möchten wir zugleich einen Beitrag zu einem in Freiheit, Freundschaft, Frieden und Freude geeinten Europa leisten“, so Viceconzul Ernst Möderl. Die Partnerschaft kam durch Erzdekan Ernst Zonschitz und seinem Neffen Prokonsul Rene Zonschits sowie durch regelmäßige Besuche der Weingüter Hofstädter, Gager und Wiedeschitz zustande. „Unserer Partnerschaft geht eine Zeit des Kennenlernens voraus. Diese hat in unserem Fall vor vielen Jahren begonnen und wurde heute manifestiert. Der Wein verbindet uns und die Völker Europas. Dort, wo man gemeinsam Wein trinkt, wird das Schwert nicht gegeneinander erhoben“, meinte Prokonsul Rene Zonschits.

Der Weinritterorden ist ein internationales Netzwerk für Kulturdiplomatie sowie ein Forum für Friedens- und Weinkultur. „Durch den intensiven privaten und persönlichen Kontakt einiger Ollersdorfer, unserer Weinbauern und der Weinritterschaft, soll es uns gelingen, unsere Partnerschaft zu vertiefen und aufrecht zu erhalten“, so Ernst Möderl.