Winzer am höchsten Punkt Afrikas. Das Winzerehepaar Markus und Marlene Kirnbauer aus Deutschkreutz bestieg den höchsten Punkt Afrikas, den Kilimandscharo. Mit im Gepäck hatten sie „Das Phantom“.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 21. November 2018 (04:34)
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Am Kilimandscharo. Das Winzerehepaar Marlene und Markus Kirnbauer mit ihrem Phantom.
zVg

Nach einer erfolgreichen Weinernte trat das Winzerehepaar Markus und Marlene Kirnbauer seine Hochzeitsreise an. Erklärtes Ziel war der Aufstieg auf den Kilimandscharo — im Gepäck „Das Phantom“.

„Der Beginn war auf 1.700 Metern Seehöhe beim Marangu Gate, Moshi, Tanzania. Jeden Tag hatten wir 1.000 Meter Seehöhe und legten zwischen 10 und 15 Kilometer zurück. Jeden Tag wurde eine andere Klimazone durchwandert“, schildert das Winzerpaar.

" Jeden Tag hatten wir 1.000 Meter Seehöhe und legten zwischen 10 und 15 Kilometer zurück"

Der Gipfelsturm begann für rund 45 „Climbers“ und genau so viele Guides am 10. November um Mitternacht. Beim letzten Aufstieg vom Basislager Drei auf 4.700 Meter bis zum Gipfel in 5.895 Meter kam den beiden jeder Schritt wie ein ungeheuerlicher Kraftakt vor. Beim Start auf 1.700 Meter hatten die Kirnbauers plus 30 Grad und am Gipfel herrschten Minus 20 Grad und ungemütlicher Wind.

„Wir beide waren mit unseren Guides als erstes Team um 5.35 Uhr am ‚Uhuru Peak‘, dem höchsten Punkt Afrikas. Das Erreichen des Gipfels war ein enorm emotionaler Moment für uns beide. Ursprünglich war ja der Plan, unseren Wein ‚Das Phantom‘ auf dieser Höhe zu öffnen, und die Geschmacksausprägungen auf dieser Höhe zu erleben. Aber da wir nicht mal die Finger mehr spürten, unterließen wir dieses Vorhaben sehr rasch“, erzählen die Kirnbauers. Um Höhenkrankheit zu vermeiden, wurde rasch mit dem Abstieg begonnen.

Nach dem Erreichen des Basislagers Zwei auf 3.700 Meter gönnten sich die beiden „Das Phantom“ mit ihrem Guide Filbert. „Der Geschmack war sehr vollmundig und die Wirkung sehr ‚effizient‘. Nach zwei Gläsern spürte man den Wein mehr als eine Flasche zu Hause im Burgenland. Der Abstieg zum Ausgangs-Gate auf 1.700 Meter am fünften Tag war fast genauso anstrengend wie der Aufstieg, zumindest vom Aufstieg hatten wir keinen Muskelkater, sehr wohl aber vom Abstieg“, so die Kirnbauers abschließend.

Einen Tag darauf ging es nach Zanzibar zum Tauchen und Relaxen.