„Mutter Erde“ im Fokus

Anlässlich „100 Jahre Burgenland“ und „50 Jahre Steinberg-Dörfl“ wurde in Dörfl eine Skulptur aufgestellt.

Erstellt am 03. September 2021 | 06:39
Johannes und Gabriele Leidl
Skulptur Mutter Erde. Johannes und Gabriele Leidl haben den Entwurf und die Gestaltung der Skulptur erstellt. Sie erklären, dass der Regenbogen für Hoffnung steht und die Efeuranke als Zeichen für Unendlichkeit und Liebe.
Foto: Priedl

Bereits im Herbst 2020 wurden im Vorstand des Verschönerungsvereines Dörfl rund um Obmann Kurt Lipovits Gedanken gehegt über einen Beitrag zum doppelten Jubiläumsjahr. „Die Idee von Obmann Kurt Lipovits, den Platz vor dem alten Zeughaus der Feuerwehr mit einer Skulptur aufzuwerten, fand nicht nur breite Zustimmung im Vorstand, sondern auch bei den politischen Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern.

Beim Gedankenaustausch mit Bürgermeisterin Klaudia Friedl kam ein mächtiger Kirschbaum aus ihrem Garten in Steinberg ins Spiel. Er wurde zum Trägerobjekt der Skulptur am Platz in Dörfl auserkoren. Das besondere Jubiläumsjahr 2021 – ‚100 Jahre Burgenland‘ und ‚50 Jahre Steinberg-Dörfl‘ – fordert uns direkt heraus, einerseits die historische Entwicklung des Burgenlandes in seiner ganzen Dimension Revue passieren zu lassen, andererseits auch das besondere Jubiläum unserer Marktgemeinde würdig zu feiern“, so der Hobbykünstler Johannes Leidl.

Der Entwurf und die Gestaltung der Skulptur wurden von Johannes und Gabriele Leidl erstellt. Die Skulptur rückt den immer wichtiger werdenden Umweltgedanken in den Fokus. „Die Skulptur ‚Mutter Erde‘ soll auf die fortschreitende Umweltzerstörung mit ihren dramatischen Folgen ebenso hinweisen wie auf die Möglichkeiten und Chancen, die jeder und jede Einzelne von uns hat, die Selbstheilungskraft der Erde durch bewussten Einsatz der vorhandenen Ressourcen nachhaltig zu unterstützen. Wir sind aufgefordert, unseren Beitrag zu leisten, damit wir den nächsten Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen“, so Johannes Leidl. Die verarbeiteten Symbole in der Skulptur werden auf einer Schautafel beschrieben.

Die Schmiedearbeiten wurden von einem Schmied unterstützt. Die Brandfläche auf der Skulptur soll auf das vom Menschen Geschundene hinweisen, der Vulkan auf die Naturkatastrophen als Aufschrei. Die Versuchungen des Menschen werden von einer Schlange symbolisiert, der Regenbogen steht für Hoffnung. Die Natur wird mit einer Berglandschaft mit See visualisiert und die Efeuranke steht als Zeichen für Unendlichkeit und Liebe. Der Zyklus des Lebens wird als Baum mit Menschen dargestellt. „Als Obmann des Verschönerungsvereins Dörfl danke ich allen, die mitgeholfen haben, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen“, so Kurt Lipovits.