Tschurndorf: Start der zweiten Etappe

Erstellt am 16. Januar 2022 | 05:28
Lesezeit: 3 Min
Haus Hausbau Traumhaus
Foto: Shutterstock.com; sommart sombutwanitkul
Gemeinderat vergab einstimmig das Projektmanagement für das Dorfgemeinschaftshaus „Tschurndorf 18er-Haus“.
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Die Vergabe des Projektmanagements für das 18er-Haus erfolgte an Bestbieterin Architektin Michaela Mörk. Auch der Beschluss über die Einreichung eines Förderantrages des Projekts bei leader plus Mittelburgenland wurde einstimmig angenommen. Die Förderquote beträgt 50 Prozent.

Das 18er-Haus soll als Kommunikationszentrum die dörfliche Kommunikation unter allen Generationen und Vereinen aufrechterhalten. 2019 startete die Projektumsetzung. Das 18er-Haus ist im Ortskern eingebettet im alten Gebäudeensemble zwischen Katholischer Kirche, Evangelischem Glockenturm und der alten Schule.

18er-Haus als Kommikationszentrum

„Trotz der eingeschränkten Möglichkeiten durch die Pandemie ist es gelungen, während der Sommermonate das erste Teilprojekt, die Renovierung des alten Stadls beim 18er-Haus, in Angriff zu nehmen. Dafür wurde von vielen freiwilligen Helfern in fast 2000 unentgeltlichen Arbeitsstunden von der Planung bis zur Umsetzung Großartiges geleistet. Neben der Schaffung von baulicher Infrastruktur am Gelände bis zur liebevollen Restaurierung und historisch angepassten Erweiterung des Stadls wird, finanziert durch die Gemeinde, ein ‚Schmuckstück‘ im historischen Ambiente mitten im Ortskern entstehen“, so Doris Exel. Das Projekt wurde bei öffentlichen Förderstellen eingereicht.

2022 soll „Kulturstadl“ zur Verfügung stehen

Geplant sei, dass 2022 der „Kulturstadl“ der Bevölkerung und den Vereinen bereitstehe. Für 2022 ist der Start des zweiten Projektteiles geplant. „Es soll das am Grundstück bestehende alte Wohnhaus renoviert und ein weiterer Bauteil, der im moderneren Stil mit dem Altbestand kombiniert werden soll, errichtet werden. Der Bauteil wird Infrastruktur, wie eine Toilettenanlage und eine Cateringküche, sowie einen Veranstaltungsraum enthalten“, so Doris Exel.

„Es soll dieser und den künftigen Generationen Raum für dörfliche Identität, das Vereinsleben und das gemeinsame, kommunikative Miteinander bieten“
Doris Exel und Ulrike Zweiler

Das Projekt wurde im Rahmen der Evaluierung des Dorferneuerungs-Leitbildes unter Einbeziehung der Ortsbevölkerung erarbeitet und wird mit deren Mithilfe umgesetzt. „Darauf ist man in Tschurndorf besonders stolz, dass dieses gemeinschaftliche Projekt von vielen mitgetragen und miterarbeitet wird. Bisher eingebracht haben sich Personen aus allen Bevölkerungsschichten und Generationen. Dies trägt wesentlich zur Identitätsstiftung in der Dorfgemeinschaft bei“, so Ulrike Zweiler. Das Ziel für die nächsten Jahre ist die Fertigstellung des Gesamtprojektes. „Es soll dieser und den künftigen Generationen Raum für dörfliche Identität, das Vereinsleben und das gemeinsame, kommunikative Miteinander bieten“, so Doris Exel und Ulrike Zweiler.

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