Ältester Draßmarkter feierte seinen 100. Geburtstag . Rudolf Kohlmann ist in seiner Heimatgemeinde der erste Hundertjährige und damit der älteste Einwohner.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 29. März 2019 (04:13)
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Feierten. Johann Werkovits, Vizebürgermeister Alois Bader, Nationalratsabgeordneter Niki Berlakovich, Gerti Zerche, Tochter Agnes Buzek, Sohn Hermann Kohlmann, Ratsvikar Thomas Werkovits, Bürgermeister Anton Wiedenhofer und Jubilar Rudolf Kohlmann.
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Rudolf Kohlmann feierte am 24. März seinen 100. Geburtstag. Er ist somit älter als das Burgenland, das erst in zwei Jahren dieses Alter erreicht. In seiner Heimatgemeinde Draßmarkt ist er der erste Hundertjährige und damit der älteste Einwohner. Am Sonntag war dieses Jubiläum Anlass für ein großes Fest in der Ortschaft.

Im Rahmen der Heiligen Messe hielt Ratsvikar Thomas Werkovits eine eindrucksvolle Rede über eine Zeitspanne voller Veränderungen, die Rudolf Kohlmann miterlebt hat. Im Anschluss daran war im Pfarrheim eine Agape vorbereitet und der Musikverein Draßmarkt sorgte für die musikalische Begleitung des Festes. Kohlmann war sein ganzes Leben lang sehr engagiert gewesen. Egal ob in der Gemeinde oder in der Pfarre, sein Leitsatz war: „Man ist niemals zu alt, um zu helfen“. Neben dieser Hilfsbereitschaft zählt auch Willensstärke und positives Denken zu den Eigenschaften, mit denen ihn seine Familie beschreibt.

Kohlmann ist gelernter Tischlermeister, führte jahrelang eine Firma und ist seit 1979 im wohlverdienten Ruhestand. Für seine 100 Jahre noch sehr fit, lebt Rudolf Kohlmann zu Hause und erledigt vieles selber. Seine Tochter Gerti Zerche wohnt auch in Draßmarkt und ist da, wenn er jemanden braucht. Auch die anderen Familienmitglieder und das Hilfswerk unterstützen den Jubilar.

Zwei Töchter, einen Sohn, sechs Enkel und zehn Urenkel hat er. Wie er dieses hohe Alter erreicht hat? „Durch seinen festen Glauben, seine Dankbarkeit, seine Zufriedenheit und Zuversicht“, sagt Tochter Agnes Buzek. Humor und Lebenslust sind mit dem Alter wohl auch nicht weniger geworden. Das zeigte Kohlmann auch am Sonntag, als er nach einer Dankesrede noch ein Reimgedicht zur Feier des Tages vortrug.