Café zum Erinnern: Projekt für ältere Generation

Seit einem Jahr gibt es das Sprechcafé in Draßmarkt. Ziel ist es, sich gemeinsam zu erinnern.

BVZ Redaktion Erstellt am 09. März 2018 | 05:09
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Beim Sprechcafé: Sonja Glatz, Bürgermeister Anton Wiedenhofer, Johann Schlögl, Maria Caithaml, Marie Luise Kölbel, Walter Kölbel, Aloisia Gruber, Adolf Kornfeld, Anna Schilder, Milka Plantic, Therese Tripold und Theresia Schrack.
Foto: BVZ

Seit einem Jahr gibt es das Sprechcafé in Draßmarkt. Einmal im Monat findet ein Treffen statt. Therese Tripold führt über die Anfänge aus, dass man auf sie zugekommen sei, sie solle etwas für die ältere Generation tun. Im Sprechcafé geht es vor allem um das gemeinsame Erinnern. „Das gemeinsame Erinnern berührt einen, das trägt auch zur Gesundheit bei. Hier ist noch mit einem schlechten Gefühl rausgegangen“, führt Tripold aus.

Sie betont, dass im Sprechcafé ein wertschätzender und respektvoller Umgang gepflegt wird. „Es gibt ein Teilnehmermaximum von acht Leuten. Es ist wichtig, dass die Qualität gegeben ist, dass jeder reden kann und zuhört“, erklärt Therese Tripold. Sie führt außerdem aus, dass es sich um kein Gedächtnistraining handelt, aber durchaus um eine Vorbeugung für Demenz. Das Sprechcafé in Draßmarkt wird im Rahmen des Arbeitskreises „Gesundes Dorf“ angeboten.

Regionalmanagerin Sonja Glatz war beim Treffen in der vergangenen Woche dabei, auch als Vertretung der Arbeitskreisleiterin Andrea Berger-Gruber. „Sie freut sich über das Angebot. Danke auch an die Gemeinde, die das finanziell unterstützt“, so Glatz. Draßmarkts Bürgermeister Anton Wiedenhofer betonte: „Für die Gemeinde ist es sehr wichtig, dass für die ältere Generation verschiedene Angebote zur Verfügung stehen. Auch danke an die Teilnehmer, dass ihr euch die Zeit nehmt. In diesem Kreis trifft man auch Personen, die man sonst nicht so oft trifft.“