Ortschef Pfneisl geht: „War größte Ehre meines Lebens“

Bürgermeisterwechsel: Rudolf Pfneisl übergab nach 14 Jahren als Ortschef sein Amt an Anton Wiedenhofer.

BVZ Redaktion Erstellt am 15. Februar 2017 | 04:31
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Anton Wiedenhofer folgt seinem Parteikollegen Rudolf Pfneisl als Bürgermeister von Draßmarkt. Er wurde bei der Gemeinderatssitzung am Freitag ( wir hatten berichtet, siehe hier ) mit 10 zu 9 Stimmen gewählt. Neun Stimmen entfielen auf SPÖ-Vizebürgermeister Alois Bader.

Draßmarkt Wiedenhofer  Bürgermeister 440_0008_6833935_opu07li_drass_bgmehrengaeste.jpg
Gratulation: Anton Wiedenhofer mit Stefan Bubich, Landesgeschäftsführer des Gemeindebundes, ÖVP-Bezirksparteiobmann Niki Berlakovich, Gattin Bettina, Rudolf Pfneisl und Landtagsabgeordnetem Patrik Fazekas. Foto: Tritremmel
Tritremmel

Wiedenhofer ist bereits die dritte Periode im Gemeinderat und war eine davon als Vizebürgermeister tätig. Außerdem ist er seit 30 Jahren bei der Feuerwehr, seine Funktion als Kommandant wird er im Laufe des Jahres zurücklegen.

Wiedenhofer meinte nach seiner Wahl: „Ich glaube, dass ich das Bürgermeisteramt zur Zufriedenheit ausüben kann. Ich möchte zur Zusammenarbeit einladen, auch die SPÖ-Fraktion.“ Er bedankte sich bei seinem Vorgänger Rudolf Pfneisl und bei seiner Familie, vor allem bei seiner Frau Bettina.

„ War die größte Ehre meines Lebens“

Rudolf Pfneisl war seit 2002 als Bürgermeister tätig. „Aus unserer Ortschaft und den Ortsteilen ist ein blühendes Dorf geworden, was man auch sehen kann, wenn man durch die Großgemeinde fährt. Ich möchte keinen Tag als Bürgermeister missen. Es war die größte Ehre meines Lebens, Bürgermeister von Draßmarkt zu sein“, so Pfneisl über seine Ortschef-Ära.

In seiner Amtszeit wurde der Kanal in allen drei Ortsteilen auf Trennsystem umgestellt. In diesem Zuge wurden die Straßenzüge wiederhergestellt und teilweise auch die Wasserleitung mitverlegt. Die Volksschule Draßmarkt wurde saniert und ein Raum für die Musikschule installiert. Das Feuerwehrhaus in Karl und die Leichenhalle in Oberrabnitz wurden errichtet, außerdem neue Feuerwehrfahrzeuge angeschafft. Die Güterwege wurden gemeinsam mit dem Jagdausschuss in allen drei Ortsteilen ausgebaut.

Wichtig sei auch die Gründung der Marktgemeinde Draßmarkt Infrastruktur KG sowie die Installation der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach von Kindergarten und Volksschule gewesen, so Pfneisl. In allen drei Ortsteilen wurden Urnengräber errichtet sowie ein Verkehrsleitsystem installiert.

Im Draßmarkter Schwimmbad wurden eine Überdachung sowie eine Folienauslegung angeschafft. Ebenfalls wurden Fahrbahnteiler in Draßmarkt errichtet und der Kreuzungsbereich in Karl umgestaltet. Die Sanierung der Rabnitz wurde ebenso begonnen wie die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED in allen Ortsteilen. In Karl und Draßmarkt wurden Rückhaltebecken errichtet, das Becken in Oberrabnitz wurde instand gehalten.

Besonders stolz ist Pfneisl auch darauf, dass während seiner Amtszeit in Draßmarkt vom Hilfswerk eine Seniorenpension errichtet wurde.