Großwarasdorfer KUGA-Chor trat bei Chorfestival in Vorarlberg auf

Erstellt am 30. Mai 2022 | 12:57
Lesezeit: 3 Min
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Foto: zVg
Die Sängerinnen und Sänger des KUGA-Chores erlebten in Vorarlberg ein Wochenende ganz im Zeichen des Singens.
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Der KUGA Chor nahm vorige Woche beim Festival der Chöre in Feldkirch im Montforthaus teil, wir hatten im Vorfeld berichtet:

Der Vizepräsident des Chorverbandes Burgenland Gerhard Bauer hatte im Vorjahr das KUGA-Musical „Odyssee 21“ gesehen vorgeschlagen, den zweisprachigen Jugendchor unter der Leitung von Jelka Zeichmann-Kocsis zum Chorfestival nach Vorarlberg zu entsenden.

Dieses wird jedes Jahr vom Chorverband Österreich gemeinsam mit allen  Landesverbänden organisiert. Zu diesen Festivals darf jeder Landesverband je einen Chor entsenden und übernimmt dafür auch die Kosten für Aufenthalt bzw. Teilnahme. "Für viele Chorformationen ist es daher eine besondere Motivation zu diesem Riesenevent eingeladen zu werden", freut sich Jelka Zeichmann-Kocsis. 

Begonnen hat das Festival am Donnerstag mit einem besonderen Konzert: Die Gruppe „Maybebop“, ein bekanntes A-capella Ensemble aus Deutschland, eröffnete das Chorfestival. Die Mitglieder, mit Frontman Oliver Gies, boten am nächsten Tag Workshops für die Festivalteilnehmer an, davon einen im Beat-boxen. Am Abend fanden zeitgleich drei Chorkonzerte in Mäder, Lauterach und Nenzing statt.

Mehr als zwanzig Personen haben sich seitens des KUGA Chores für das Festival zu einem Projektchor zusammengeschlossen. Der Chor hat in der Kulturhalle Mäder ein buntes Programm mit Schwerpunkt auf der Mehrsprachigkeit präsentiert. Neben Pop-Musik hat der KUGA Chor das Publikum mit neu arrangierten kroatischen Volksliedern beeindruckt. Das Lied  „Lipo ti je čuti“ wurde in Memoriam an Willi Resetarits vorgetragen und berührte viele der Anwesenden tief.

Neben dem gemeinsamen Musizieren blieb ein Vorfall im Gedächtnis: Ein Dieb drang in die Künstlergarderoben ein und stahl Geld und einen Laptop. Er wurde auf frischer Tat ertappt, konnte aber zunächst entkommen. Der Täter wurde später aber auf der Straße wiedererkannt und von zwei Chorsängern gestellt. Die Aufregung tat der guten Stimmung keinen Abbruch, es wurde bis tief in die Nacht gemeinsam gefeiert.

Krönender Abschluss des Chorfestivals war das Schlusskonzert im Montforthaus von Feldkirch.

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