Brand bei Waldquelle in Kobersdorf

Im Bereich eines Heizkessels kam es Dienstag Nacht zu einem Schwelbrand. 51 Feuerwehrkameraden standen im Einsatz.

Büro Oberpullendorf Erstellt am 22. September 2021 | 09:13

Für die Feuerwehren Kobersdorf, Weppersdorf und Neckenmarkt war die Dienstag Nacht eine etwas kurze. Denn gegen 1.53 Uhr wurden zunächst die Kobersdorfer Florianis zu einem Brand in der Waldquelle alarmiert.

Mitarbeiter hatten im Bereich des Lagers eine Rauchentwicklung festgestellt. Es stellte sich heraus, dass es vermutlich bei einem E-Unterverteiler bzw. bei einer Heizanlage zu einem Schwelbrand gekommen und die Isolierung des Heizkessels Feuer gefangen hatte. Sofort wurde mittels C-Strahlrohr unter schwerem Atemschutz gegen den Brand vorgegangen. In der Zwischenzeit wurde die Feuerwehr Weppersdorf als Atemschutz-Reserve, und die Feuerwehr Neckenmarkt mit der Wärmebildkamera nachalarmiert, da der Brandherd nicht einwandfrei lokalisiert werden konnte.

So wurden mit der Wärmebildkamera verdächtige Stellen ausfindig gemacht und abgekühlt, wie etwa ein eiserner Sammelbehälter, in dem alte Flaschenstoppel aus Plastik lagerten, die bereits angeschmort waren und dadurch viel Hitze abgaben. 

Mittels Wasserstrahl des C-Hohlstrahlrohres konnten die Stoppeln gekühlt bzw. teilweise auch durch die Wucht des Wassers vom Trichter gelöst und abtransportiert werden. Um einen Brand in der Zwischendecke des Sammelbehälters ausschließen zu können, wurde auch diese an mehreren Stellen aufgeschnitten. Schlussendlich musste noch das restliche Löschwasser abgepumpt werden. Um 5.45 Uhr konnten die Feuerwehren vom Einsatzort abrücken. Die Brandursache ist noch Teil der Ermittlungen. Insgesamt standen 51 Feuerwehrkameraden im Einsatz.

„Heute Nacht hat sich wieder gezeigt, dass erfolgreiches Team-Work in der Region wichtig ist und funktionieren kann. Mein besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften aus Kobersdorf und Umgebung, die sofort zur Stelle waren und besonders auch jenen Mitarbeitern, die sofort Alarm geschlagen haben. So konnte Schlimmeres verhindert und die Warenverfügbarkeit sichergestellt werden,“ betont Monika Fiala, Geschäftsführerin Waldquelle.   Verletzt wurde niemand, die Produktion sei sichergestellt, so Fiala abschließend.