Eine tolle Drei-Mann-Show in Mannersdorf

Derzeit hat die Jugend Mannersdorf einen Namen: Alexander Waitz. Die Betreuer Rochus Jestl und Andreas Supper würden sich über weitere Jugendliche freuen.

Michaela Grabner
Michaela Grabner Erstellt am 23. Dezember 2016 | 19:52
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Kindertag bei der Feuerwehr: Im Mai 2014 luden die Jugendbetreuer Rochus Jestl und Andreas Supper erstmals zu einem Kindertag ein, um den Jüngsten die Arbeit der Feuerwehr näherzubringen. Schon damals begeisterte sich ihr heutige Schützling Alexander nicht nur fürs Feuerwehrboot, sondern für die Arbeit der Feuerwehr an sich. Mit dabei waren auch Tim, Fabian, Jana, Tom, Lukas, Lia, Sebastian, Nina, Chiara, Leander und Samuel sowie Kommandant Rudolf Frühwirth und Papa Roman Pröstl.
Foto: Grabner

In den vergangenen fünf Jahren sind bei der Feuerwehr Mannersdorf viele Jugendliche in den Aktivstand übergetreten. Aber selbst wenn man derzeit „nur“ einen Jugendlichen zählt, erfolgt die Betreuung bei der Feuerwehrjugend Mannersdorf keineswegs auf Sparflamme.

Mit Anfang des Jahres werden die Jugendbetreuer Rochus Jestl und Andreas Supper ihren Schützling Alexander Waitz auf den Wissenstest im März vorbereiten. Außerdem wird dieser in die Übungen der Aktiven miteinbezogen.

FF Mannersdorf
"Two and a half Men" á la Feuerwehr: Die Jugendbetreuer Rochus Jestl und Andreas Supper bereiten Alexander Waitz gemeinsam auf den aktiven Feuerwehrdienst vor. 
Grabner

Alexander hat beim Kindertag der Feuerwehr deren Arbeit näher kennengelernt, und war dafür sofort Feuer und Flamme. „Er war beim ersten Kindertag dabei und sehr begeistert. Ein Jahr später, als er alt genug dafür war, ist er dann zur Feuerwehr gekommen“, berichtet Jugendbetreuer Rochus Jestl. Gemeinsam mit Andreas Supper hat er den Kindertag im Sommer zum dritten Mal veranstaltet.

Man möchte Kindern und Jugendlichen mit dieser Aktion die Arbeit der Feuerwehr näherbringen. Zu diesem Zweck werden auch größere Fahrzeuge der Stadtfeuerwehr Oberpullendorf gezeigt. Und um zu demonstrieren, dass bei der Feuerwehrjugend auch der Spaß nicht zu kurz kommt, gab es außerdem eine Feuerwehr-Hupfburg.

Beim Bundesbewerb 1993 mit dabei

„Schlecht wäre es natürlich nicht, wenn weitere Jugendliche kommen würden“, laden Rochus Jestl und Andreas Supper alle interessierten Buben und Mädchen ein, zur Feuerwehrjugend zu kommen. „Man lernt bei der Feuerwehr Sachen, die man im Leben auch außerhalb der Feuerwehr brauchen kann“, meint Jestl. Gegründet wurde die Feuerwehrjugend in Mannersdorf im Jahr 1988.

Die größten Erfolge bei Wettkämpfen bisher datieren aus dem Jahr 1993. Damals holte eine Wettkampfgruppe den zweiten Platz im Bewerb um Silber bei den Landeswettkämpfen der Feuerwehrjugendlichen in Apetlon.

In weiterer Folge durfte man dann beim Bundesbewerb in Schwaz in Tirol antreten. In späteren Jahren gab es dann je einmal einen zweiten Platz bei den Bezirksbewerben in Silber und Bronze.

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