Praxis mit den Aktiven. Die Kobersdorfer Feuerwehrjugendlichen können bei Übungen mit den Aktiven ihr Wissen erweitern. Auch bei Bewerben treten die Jugendlichen an.

Von Elisabeth Tritremmel. Erstellt am 30. Dezember 2016 (13:51)
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Hoch hinaus: Kommandant Gerhard Klafsky, Julian Steiner, Lea Werkovits, Hannah Thrackl, Stefan Schütz, Michael Hausensteiner, Judith Thrackl, Gabriel Sachs, Stefan Minasch, David Jagoschütz, Katharina Magyar, Barbara Reitter, Michael Grubits, Janina Messerits, Kilian Hausensteiner und Beate Schütz machten bei der Friedenslichtausgabe kurz Pause für das BVZ-Foto.
BVZ, Tritremmel

„Im Jahr 2011 trat ich in den Aktivstand über und engagierte mich sofort bei der Feuerwehr-Jugend weiter.  Als Jugendbetreuerin war es mir eine große Freude, als im Jahr 2015 dreizehn neue Mitglieder der Feuerwehrjugend beitraten und die Kinder das Bezirksjugendleistungsabzeichen in Bronze bekommen und den Gruppenbewerb hervorragend gemeistert haben“, berichtet Judith Thrackl, Jugendleiterin in Kobersdorf, stolz.

Dritten Platz in Silber bei Bezirkswettkämpfen

Mädels unter sich: Judith Thrackl, Hannah Thrackl, Janine Messerits, Lea Werkovits und Katharina Magyar..
zVg

Bereits seit 2010 gibt es in Kobersdorf eine Feuerwehrjugend Derzeit zählt man 13 Jugendliche, vier Mädchen und neun Burschen. Die Jugend nimmt an allen Wettkämpfen teil, sowohl auf Bezirks- als auch auf Landesebene. Besonders stolz ist man auf den dritten Platz in Silber im Jahr 2010 bei den Bezirkswettkämpfen in Kalkgruben.

Vor dem Wissenstest gibt es wöchentliche Treffen im Feuerwehrhaus, dabei wird fleißig geübt und gelernt. „Ebenso haben wir in dieser Zeit Unterstützung der Aktiven, damit die Jugendlichen praxisorientiert das Wissen anwenden können und später umsetzen“, berichtet Thrackl. Regelmäßig finden auch Übungen mit den Aktiven statt, meist einmal im Monat.

"Jugendliche lernen viel von den Aktiven"

Hier lernen die Jugendlichen mit den Geräten umzugehen und dürfen auch praktisch arbeiten bzw. üben, führt die Kobersdorfer Jugendleiterin weiter aus. „Dabei lernen die Jugendlichen viel Neues von den Aktiven“, meint sie. Etwa ab Ende April bzw. Anfang Mai treffen sich die Feuerwehrjugendlichen einmal bis zweimal in der Woche, am Sportplatz.

Dort wird dann für die Bewerbe trainiert, zuerst für den Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerb mit Bewerbsabzeichen und dann für den Landesfeuerwehrleistungsbewerb. Auch zwischendurch finden Treffen statt. Die Feuerwehrjugend beteiligt sich auch an der Friedenslichtaktion. 

Bei einer Übung: Katharina Magyar, Janine Messerits, Michael Hausensteiner, David Jagoschütz, Michael Grubits sowie Judith Thrackl, Hannah Thrackl, Julian Steiner und Stefan Minasch.
zVg

Das Friedenslicht wird immer am 23. Dezember im Feuerwehrhaus ausgegeben. Außerdem stehen Ausflüge auf dem Programm. „Einmal im Jahr übernachten wir auch im Feuerwehrhaus, das dient der Kameradschaft und dem Zusammenhalt“, so Thrackl. Die Kameradschaft ist auch einer jener Punkte, die für sie die Feuerwehrjugend besonders auszeichnen.

„Es ist auch jede Menge Spaß dabei, sei es bei Übungen oder Trainings, oder auch bei ‚normalen‘ Treffen“, meint sie. Außerdem werden aus Feuerwehrjugendmitgliedern aktive Mitglieder der Feuerwehr, die anderen Menschen helfen und für die Bevölkerung da sind. „Die soziale Kompetenz wird unterbewusst geprägt“, ist sich Thrackl sicher, und weiter: „Man lernt auch viele andere Jugendliche bei den Landesjugendlagern kennen und knüpft Freundschaften.“

Neue BVZ-Serie. "Unsere Feuerwehrjugend" startet Ende Oktober.
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