Kooperationsvertrag erleichtert Studieneintritt. Maturanten vom Informatikzweig des Gymnasiums können sich Anrechnungen erwarten.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 24. Januar 2019 (03:38)
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Bei der Vertragsunterzeichnung. Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz, Gymnasium-Direktorin Helga Fabsits, Fachhochschul-Geschäftsführer Georg Pehm, Lehrer Paul Sommeregger und Christian Büll, Departmentleiter an der FH Burgenland.
Grabner

Mit den Unterschriften von Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz, Gymnasium-Direktorin Helga Fabsits und Fachhochschul-Geschäftsführer Georg Pehm wurde eine Kooperation zwischen dem Gymnasium und der Fachhochschule (FH) Burgenland besiegelt.

Maturanten des Informatikzweigs können sich Anrechnungen beim Studieneintritt in das Bachelorstudium IT Infrastruktur-Management an der FH erwarten und die Marktforschungslabore sowie die Bibliothek für ihre vorwissenschaftlichen Arbeiten kostenlos nutzen.

„Wir wollen es den Maturanten leichter und schmackhafter machen an die FH zu kommen“, erläutert Departmentleiter Christian Büll. „In den nächsten 10 bis 15 Jahren werden mindestens 40.000 Informatikerstellen geschaffen, die Jobaussichten sind extrem gut, die Gehälter top.“

Im Rahmen der Kooperation wurde der Informatikschwerpunkt am Gymnasium bereits für die diesjährige fünfte Klasse um zwei Wochenstunden auf 13 ausgebaut. Wer Informatik als Wahlpflichtfach nimmt, kann 17 Stunden Informatik in der Woche konsumieren.

„Wir versuchen, ein breites Spektrum abzudecken, dass man in vielen verschiedenen Themengebiete ein Grundwerkzeug in Hand bekommt“, so Lehrer Paul Sommeregger. „Die Kooperation mit der FH wertet den Informatikzweig auf. Dass einige Veranstaltungen anerkannt werden, bestätigt die Qualität der Informatikausbildung an der Schule.“