FT-Tec Trading steigert Produktion von Gesichtsschutz. Das burgenländische Unternehmen FT-Tec Trading GmbH mit Sitz in Neutal (Bezirk Oberpullendorf) will die Produktion von Gesichtsschutz im Zuge der Coronakrise steigern. Derzeit würden täglich bis zu 5.000 Stück hergestellt, künftig sollen es allerdings bis zu 25.000 werden, berichtete Geschäftsführer Friedrich Trobolowitsch am Freitag in einer Aussendung.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 17. April 2020 (17:30)
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Bei der Produktion der sogenannten "Face-Shields" setzt das Unternehmen auf das Spritzgussverfahren anstelle von 3D-Druckern. Der Gesichtsschutz könne dadurch wesentlich schneller gefertigt werden. Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie habe man deshalb einen Teil der Spritzguss-Maschinen für die Herstellung der Gesichtsschilder umgerüstet, betonte Trobolowitsch.

Das Produkt sei gänzlich aus Kunststoff und könne nach der Reinigung und Desinfektion wiederverwendet werden. Geliefert werde der Gesichtsschutz aus dem Burgenland unter anderem auch nach Deutschland und Südtirol.

"30 Prozent der Produktion gehen derzeit in den Export nach Deutschland. Dort vor allem an medizinisches Personal, wie Ärzte und Zahnärzte, aber auch an Friseure und Schulen", sagte Trobolowitsch. Mit der Steigerung der Produktion sollen nun in einem nächsten Schritt auch Länder wie Italien, Frankreich und Spanien beliefert werden.